Bela, Lucky Luke & Bass Reeves

Wer die Comics von Bela Sobottke kennt, der weiß, dass LUCKY LUKE einen großen Einfluss auf ihn hatte. Seine ganze Comic-Leidenschaft begann im frühen Kindesalter mit dem Mann, der schneller zieht, als sein Schatten. Da ist es wenig verwunderlich, dass er nun bereits zum dritten Mal für den Tagesspiegel über den Lonesome Cowboy schreibt. Das erste Mal gratulierte er LUCKY LUKE zum siebzigsten Geburtstag, dann würdigte er Mawils Hommage-Album, und nun schreibt Bela über das neueste Album aus der Feder von Jul und Achdé. In FACKELN IM BAUMWOLLFELD wurde LUCKY LUKE zum ersten Mal ein schwarzer Charakter, der Sheriff Bass Reeves, an die Seite gestellt, und das nutzt Bela, um mit Rassismus im Comic abzurechnen, und gleichzeitig vom neuen Band zu schwärmen. Sein Text erschien am 02. November im gedruckten Blatt und ist auch online verfügbar. Reinlesen!

Bela, Lucky Luke & Bass Reeves beim Tagesspiegel

Kronos Rocco im Blätterwald 2

Nachdem Anfang September Der Tagesspiegel und die Frankenpost über DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO berichteten, und jüngst das Comicfachmagazin Alfonz ein großes Portrait über Rocco-Zeichner Bela Sobottke brachte, sind nun zwei weitere Print-Produkte mit Rezensionen erschienen:

Im Filmmagazin Deadline schreibt Redakteurin Germaine Paulus: „Ja, das große ROCCO-Finale strotzt nur so vor bizarren, witzigen, brachialen und absonderlichen Szenen“, spricht außerdem von „die Rottöne gekonnt einsetzendem Panelbumms“ um schließlich unseren Rocco direkt anzusprechen: „Komm doch bitte wieder!“

Im Popkultur-Magazin Geek! diagnostiziert Thomas Dräger „derbe Sprüche und/oder Gedärme, Monsterhasen, ein meuchelndes Frettchen“ und bezeichnet KRONOS ROCCO als „wunderbar unterhaltendes Zitate-Füllhorn“.

Deadline #83 (Oktober/November 2020) und Geek! #51 (November/Dezember 2020) mit schicken KRONOS ROCCO-Rezensionen sind ab sofort am Kiosk erhältlich!

Sobottke und Alfonz

In der aktuellen Ausgabe des Comic-Sekundärmagazins Alfonz findet sich die neue, mittlerweile vierte Folge der immer lesenswerten Schwerpunktberichterstattung über die deutschsprachige Comic-Szene. Die Alfonz-Redaktion wählt dabei einmal im Jahr diejenigen Comicschaffenden aus, die „mit ihrem Werk nachhaltig Eindruck bei Presse, Leserschaft und anderen Zeichnern hinterlassen haben“.

Diesmal mit dabei: Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke. Natürlich geht es dabei vor allem um Belas neuen Comic DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO. „Westernelemente treffen auf Science-Fiction, schräger Humor auf Splatter“ wird da sehr treffend diagnostiziert. Autor Ralph Trommer bezeichnet den Band als „vor hintergründigem Witz sprühendes Album“ und lässt ansonsten Bela selbst auf einer kompletten, reich bebilderten Seite ausführlich zu Wort kommen.

Zum Schluss des Beitrags gibt es noch eine Liste mit weiteren wichtigen Comicschaffenden, und dort finden sich auch Martin Frei (der bereits in den Alfonz-Ausgaben 3/13 und 4/19 ausführlich gewürdigt wurde), Stephan Hagenow, Haggi, Rudolph Perez, und Jürgen „Geier“ Speh (über den schon in Ausgabe 4/18 geschrieben wurde). Die Gringo-Dichte in dieser Auflistung ist also entsprechend hoch.

Alfonz 4/2020 (Oktober-Dezember 2020) ist ab sofort im Comicladen oder am Kiosk erhältlich!

Kronos Rocco im Tagesspiegel

Am 31. August machte die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel unseren KRONOS ROCCO zum Comic-Helden der Woche, und seit heute ist der Text auch online verfügbar. Der Autor des Artikels, Christian Endres, sieht Parallelen zu Lucky Luke und Métal Hurlant und diagnostiziert: „Bela Sobottke hat verstanden, was guten Pulp und gute Genrekost ausmacht: Verrückt, schräg und grell darf es werden, aber es muss von Herzen kommen und überzeugend gemacht sein. ‚Die Legende von Kronos Rocco‘ erfüllt beide Kriterien.“ Jawohl, das finden wir auch! Den ganzen Artikel findet ihr hier:

Kronos Rocco im Tagesspiegel

Comic Report über Eisele

Auf Comic Report Online, der dem Comic-Sekundärmagazin Alfonz angeschlossenen Website über Comics, ist eine Rezension zu Martin Freis neuem Band KOMMISSAR EISELE UND SEIN HENKER erschienen. Falk Straub beschreibt Martins Karriere beim VfB Stuttgart als Zeichner des Vereinsmaskottchens FRITZLE, um dann KOMMISSAR EISELEs bisherige Veröffentlichungsgeschichte bei uns und natürlich den neuen Band 4 näher zu beleuchten. „KOMMISSAR EISELE ist ein präzise beobachteter Comic, in dem sowohl kleinkarierte Schwaben als auch Neigschmeckte (also Zugezogene) ihr Fett abkriegen.“ Das ganze Interview findet ihr hier:

Der Comic Report über Kommissar Eisele

Veröffentlicht unter Presse | Verschlagwortet mit

Hagenow-News bei PPM

Stephan Hagenow setzt seine Reihe von Interviews für die Website unseres Vertriebs PPM fort. Michael Hüster befragt ihn diesmal zu seinem neuen Comic EINAR DER WIKINGER 2. Stephan bekommt ausgiebig Gelegenheit zu erläutern, wie er seine Stories erarbeitet, wie er seinen Zeichenstil bei EINAR weiterentwickelt hat, welche geheime Verwandschaft es zwischen den Steinriesen und Ben Grim, dem Ding, gibt, und wie es in Band 3 weitergehen wird. Zum Schluss gibt es sogar noch einen Ausblick auf JACK BLOOD und die Retro-Hagenow-Offensive bei Gringo: „Das ist bisher das aufregendste Erlebnis für mich, nach 28 Jahren wieder in eine alte Serie einzutauchen und sie mit derselben Schrägheit und Energie von damals wiederzubeleben!“ Das ganze Interview findet ihr hier:

Hagenow-Interview bei PPM

Kronos Rocco im Blätterwald

Wunsiedel/Berlin – Unsere neue Veröffentlichung DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO von Bela Sobottke hat bereits einige Aufmerksamkeit in der Tagespresse quer durch die Republik erhalten. Den Anfang machte die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel am 31. August, die KRONOS ROCCO zum Comic-Helden Der Woche kürte. Christian Endres analysiert den Inhalt, zieht die Verbindung zu den früheren Rocco-Comics und schreibt: „Das vorläufige, eigenständig zu lesende Finale der Geschichte Roccos schließt die formale Entwicklung der Reihe ab – (…)der Kreis zu „Lucky Luke“ sowie den europäischen Künstlerlegenden um Philippe Druillet, die Sobottke geprägt haben, schließt sich.“

Eine gute Woche später, am 09. September, legte die Frankenpost nach. Hier steht vor allem das zweite Kapitel im Fokus, denn es spielt im Fichtelgebirge, dem Erscheinungsgebiet der Zeitung. Redakteur Gerd Pöhlmann beleuchtet Belas Verbindung zur Region, in der er seit frühester Kindheit viele Urlaube verbracht hat, und zieht sogar eine Linie von Fred, dem sprechenden Frettchen, zur Grande Dame der anthropomorphen Tierfiguren Dr. Erika Fuchs, der legendären Übersetzerin der Donald Duck-Comics, die bekanntlich im Fichtelgebirge lebte und wirkte. Er fragt sich zudem, wie die vielen verschiedenen Elemente von DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO unter einen Hut zu bringen sind. Antwort: „Nun, es braucht ganz offensichtlich ein gerüttelt Maß Fantasie, mindestens genauso viel Humor, eine geschickte Hand und eine Portion Ausdauer. Bela Sobottke scheint im Überfluss gesegnet mit den Eigenschaften, die jedem gut zu Gesicht stünden, für seinen Beruf aber so etwas wie Einstellungsvoraussetzungen sind.“

Der Tagesspiegel-Artikel wird für alle, die die Print-Ausgabe verpasst haben, demnächst auch online verfügbar sein – wir werden dann noch einmal gesondert darauf hinweisen. Die Frankenpost (Ausgabe Fichtelgebirge), vom 09.09.2020 können Interessierte für 99 Cent im ePaper-Kiosk der Zeitung käuflich erwerben, der Artikel ist zudem für Abonnenten hinter der Bezahlschranke online verfügbar.

Bela und der Goldjunge

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke, von dem gerade das nagelneue Album DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO bei uns erschienen ist, hat wieder für die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel geschrieben. Diesmal ging es um den neuen Comic eines Mannes, der großen Einfluss auf Bela hatte, nämlich um BATMAN: DAS GOLDENE KIND von Frank Miller. Miller hat den Band getextet, gezeichnet hat hingegen der von Bela ebenfalls hochgeschätzte Brasilianer Rafael Grampá.

Im Text geht es um Millers Comic-Karriere, um das titelgebene Goldene Kind (den Sohn von Superman und Wonder Woman), Batwoman, den Joker und Donald Trump. Natürlich hat Bela auch wie üblich wieder eine passende Hommage-Zeichnung angefertigt. Text und Illustration erschienen am 30. Juli im gedruckten Blatt und sind nun auch online auf den Seiten des Tagesspiegels verfügbar:

Goldjunge

Frenz, der Hombre

Jüngst ist die 79. Ausgabe des Magazins phantastisch! erschienen. Neben vielen anderen Artikeln über Fantastisches in Film, Literatur und Comic ist ein interessanter sechsseitiger und reich bebilderter Text zur Gesamtausgabe der spanischen Endzeitserie HOMBRE enthalten. Geschrieben hat diesen Artikel unser geschätzter Mit-Gringo Bernd Frenz. Wer Bernd kennt, der weiß, dass er in solchen Artikeln nicht nur den Inhalt des jeweiligen Comics wiedergibt…

Vielmehr beleuchtet er ausgiebig die Hintergründe zur Entstehung des Werks. Bernd vergleicht die gesellschaftlichen Ängste der 80er, die zu den Klassikern des Endzeitgenres führten, mit unserer heutigen Zeit, zieht Verbindungen zu Filmklassikern wie Jahr 2022… Die überleben wollen, Battle Royale und Mad Max II. „In all diesen Werken war der Mensch immer des Menschen schlimmster Feind – fast so wie im richtigen Leben, in dem vielen Mitbürgern der Klopapiervorrat wichtiger ist als die entsprechenden Nöte des leer ausgegangenen Nachbarn.“ Er attestiert HOMBRE humane Zwischentöne und ironische Brechungen, die das Szenario um „Mutanten, Monster und großbusige Frauen“ relativieren und menschlich machen.

Natürlich erfahren wir auch viel über die spanischen Macher Ortiz und Segura. Vor allem über den Zeichner José Ortiz, der wirklich ein faszinierendes Leben für die Comics führte, bleiben keine Fragen offen.

Bernd Frenz‘ Expertise in Sachen HOMBRE hat den All Verlag, bei dem die sehenswerte Gesamtausgabe des postapokalyptischen Krachers erscheint, so überzeugt, dass er für den zweiten Band als redaktioneller Mitarbeiter engagiert wurde. Doch dazu später mehr.

phantastisch! Nr. 79 mit Bernds HOMBRE-Artikel ist ab sofort am Bahnhofskiosk oder direkt beim Atlantis Verlag erhältlich.

Veröffentlicht unter Presse | Verschlagwortet mit

Frenz fragt Rodier

Heute vor genau 75 Jahren wurde die erste Atombombe der Menschheitsgeschichte auf Hiroshima abgeworfen. Einige Tage später folgte die Bombe auf Nagasaki, und wir können uns bis heute nicht sicher sein, dass es nie wieder zu einem Einsatz von Nuklearwaffen kommen wird. Die Arsenale bestehen fort…

Unser Gringo-Autor Bernd Frenz (KURZER PROZESS 5) hat sich diesem traurigen Jubiläum gewidmet und für das Sekundärmagazin Alfonz den jüngst bei Carlsen erschienenen Comic DIE BOMBE von Didier Alcante, Laurent-Frédéric Bollée und Denis Rodier unter die Lupe genommen. Den Text dazu findet ihr in der aktuellen Ausgabe des Hefts, und als Ergänzung ist nun noch ein Interview mit Zeichner Denis Rodier online gegangen.

Wir lernen viel über die 35-jährige Karriere des kanadischen Zeichners, über seine frühen Jahre im US-Comic und warum er seit 12 Jahren nur noch für den europäischen Markt zeichnet. Zudem erfährt man natürlich einiges über die fünfjährige Entstehung des 450 Seiten starken Comics DIE BOMBE: „Meine Reisegeschwindigkeit betrug etwa 16 Seiten pro Monat. Heutzutage ist das etwas ungewöhnlich, aber meiner Meinung nach neigen einige der jüngeren Künstler dazu, sich beim Zeichnen unnötig in Details zu verzetteln. Man muss nicht jede einzelne Schraube oder Mutter eines Flugzeugs zeichnen, damit das Ergebnis wirkungsvoll und elegant wirkt.“ Ach ja, über die richtige Balance zwischen Reduziertheit und Detailreichtum könnten Comicschaffende ewig und drei Tage diskutieren… Bevor wir damit anfangen, lest lieber das ganze Interview bei Comic Report:

Frenz fragt Rodier

Veröffentlicht unter Presse | Verschlagwortet mit

Bela, Wonder Woman, Tote Welt

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke, der demnächst bei uns seinen neuen Comic DIE LEGENDE VON KRONOS-ROCCO veröffentlichen wird, hat wieder für den Tagesspiegel geschrieben. Diesmal schwärmt er von WONDER WOMAN: DEAD EARTH von Daniel Warren Johnson, erschienen in den USA bei DCs Imprint Black Label und in Deutschland jüngst bei Panini. Belas Text erschien im gedruckten Blatt am 28. Mai unter dem schönen Titel Friede, Freude, Eingweide, natürlich wie immer inklusive Hommage-Illu aus seiner Feder (s.o.). Online wurde nun eine erweiterte Fassung veröffentlicht, die Bela um einige Gedanken zu postapokalyptischer Fiktion und Katharsis ergänzt hat. Ein besonders lustiger Exkurs beschäftigt sich mit den diversen Inkarnationen des Begriffs Black Label im Comic, denn DC war mitnichten der erste Verlag, der diesen Terminus benutzt hat. Doch lest selbst:

Friede, Freude, Eingeweide