Hagenow im Wochenblatt

Die Kreiszeitung Wochenblatt aus Buxtehude und Stade hat mal wieder über Gringo-Zeichner Stephan Hagenow und seine neuesten Comics berichtet. Diesmal geht es um den 16. KOMMISSAR FRÖHLICH-Band BLACKOUT und um unsere Heftserie RATTENFALLE. Stephan erzählt vom Entstehungsprozess, den Charakteren, welchen Beitrag zur Entwicklung des Figuren-Ensembles seine Mutter geleistet hat, wo die Parallelen zwischen Kommissar Fröhlich und ihm selbst liegen. Auch unerfreuliches wie seinen Burnout vor ein paar Jahren spart er nicht aus. Wer in Stade und Umgebung lebt, hat die Zeitung in seinem Briefkasten gefunden, alle anderen müssen nicht verzweifeln, denn den Artikel gibt es auch online:

Comics aus Grünendeich: Kommissar Fröhlich kehrt zurück

Fröhliche Rattenfalle im Tageblatt

Unser Gringo-Zeichner Stephan Hagenow ist ein alter Bekannter im Stader Tageblatt. Die nordische Lokalzeitung hat schon öfter über Stephans Comics berichtet, schließlich kommt es nicht so häufig vor, dass ein grummeliger, übergewichtiger Kommissar grausame Verbechen im beschaulichen Stade aufklären muss. Der Lokalkolorit in Stephans KOMMISSAR FRÖHLICH-Geschichten ist ein Garant für Artikel im Stader Tageblatt, und diesmal berichtet Tageblatt-Journalistin Sabine Lohmann über RATTENFALLE und KOMMISSAR FRÖHLICH 16: BLACKOUT. Der Artikel erschien am 07. Dezember in der gedruckten Zeitung, und ging jüngst auch online, leider hinter einer Paywall versteckt… Aber grämt euch nicht, für unsere treue Leserschaft bilden wir hier exklusiv den kompletten Artikel ab. Viel Spaß beim Lesen!

Hagenow-News bei PPM

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition: Wenn ein neuer Hagenow-Comic erscheint, gibt’s ein Mini-Interview auf der Website unseres Vertriebs PPM. Diesmal fragt Michael Hüster nach dem neuem KOMMISSAR FRÖHLICH. Stephan erzählt, worum es in BLACKOUT, dem mittlerweile 16. Band der Serie geht und gibt auch einen kleinen Ausblick auf die kommenden Episoden: „Neues Seiten-Layout und düsterere Farben geben ab sofort den Ton an. Dieses Konzept wird auch in den nächsten drei Nachfolgebänden 17-19 fortgesetzt, die bereits geschrieben sind.“ Das ganze Interview findet ihr hier:

Neue Hagenow-News bei PPM

Bela und der Nikolaus

Solltet ihr noch einen schönen Weihnachtscomic suchen, dann bestellt unbedingt unseren Weihnachtz-Hartmut, den Weihnachtscomic der Saison! Und wenn euch das nicht reicht, gibt’s hier noch eine Empfehlung von unserem Berliner Gringo Bela Sobottke (KRONOS ROCCO), die er frisch für das Team vom COMICtalk eingesprochen hat. Belas Review wird dort beworben mit den Worten: „KLAUS, die ‚wahre Legende‘ um den Weihnachtsmann, erdacht von Grant Morrison, wurde von der ‚Berliner Legende‘ Bela Sobottke seziert.“ Ho Ho Ho, so ist es, schaut mal rein! Frohen Nikolaus, allerseits!

Jazzes Sprechblase

In der jüngst erschienenen Ausgabe 245 des Comic-Sekundärmagazins Die Sprechblase findet sich ein doppelseitiges Interview mit unserem Gringo-Kollegen Robert „Jazze“ Niederle. Anlass ist natürlich sein grandioser, nihilistisch-lakonischer Comic HANS DIE LARVE, von dem bereits zwei Bände bei uns erschienen sind. Das Interview führt Sprechblasen-Chef Gerhard Förster, und Jazze erzählt zunächst, wann und wie er Hans erschuf und warum der kein Gesicht hat.

Aber auch abseits von HANS ist Jazze ein echter Tausendsassa, und hat seit Ende der 80er nicht nur die österreichische Comicszene bereichert, sondern auf allen möglichen kreativen Gebieten seinen Fußabdruck hinterlassen: Wir erfahren von seiner realistischen Comicreihe ELMER, von seiner Zeit als Kunstmaler, von seinen Romanen, und von seiner textlichen Mitarbeit an der Schwarte LITERATUR GEZEICHNET (da schrieb er 100 literarisch-ironische Texte zur Weltliteratur, uff!). Und was Jazze als Kind werden wollte. Und warum er für ELMER Ratserpunkte mit der Hand (!) zeichnete.

Weiter hinten im Heft gibt es dann übrigens noch einen kurzen Bericht zu Martin Freis neuem Westerncomic DIE FRAU MIT DEM SILBERSTERN aus ZACK und die Tabelle „Nostalgische Comic-Bestseller im Sommer 2021“, der wir entnehmen können, dass Geiers langlebige NICK Piccolo-Serie auf Platz 5 der Heftserien gelandet ist. Holla!

Wer das alles genau wissen will, sollte sich flugs Die Sprechblase Nr. 245 (Oktober 2021) im Comicladen oder am Bahnhofskiosk zulegen.

Unveröffentlicht

In der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen läuft aktuell eine Comicausstellung, deren schiere Größe ihres gleichen sucht. Auf drei Etagen werden Originalseiten von deutschsprachigen Comicschaffenden präsentiert, die aus dem einen oder anderen Grund nie veröffentlicht wurden. Mit dabei ist unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke (DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO). Da er allerdings dank unseres furchtlosen Gringo-Verlegers Holger Bommer in den letzten 20 Jahren nichts für die Schublade produziert hat, kramte er einen alten dreiseitigen Comic aus dem Jahr 2000 namens CAN DER NANOROBOTER aus der Schublade. Zudem ließ er sich nicht lumpen und zeichnete ein neues Covermotiv für seinen Comic (siehe oben).

Bela reiste auch von Berlin nach Oberhausen, um an der feierlichen Ausstellungseröffnung am 02. Oktober teilzunehmen. Doch damit nicht genug, schon im Zug nach Hause begann er, für die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel einen Artikel über die Ausstellung zu schreiben, sozusagen aus Sicht eines „Betroffenen“. Der Artikel ging kurz darauf bereits online auf den Seiten des Tagesspiegels, eine gedruckte Fassung folgt am 28. Oktober.

UNVERÖFFENTLICHT – DIE COMICSZENE PACKT AUS ist noch bis zum 16. Januar 2022 in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen zu sehen. Schaut euch das an, wenn irgend möglich, es lohnt sich. Und lest Belas Bericht im Tagesspiegel:

Bela und die Schätze aus der Schublade

Bela und die Creepshow

Unser Berliner Gringo Bela Sobottke setzt seine Serie von Texten für die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel fort. Diesmal geht es um drei Ikonen des Horrors – Stephen King, George A. Romero, Bernie Wrightson – und ihr gemeinsames Baby CREEPSHOW. Bekanntermaßen handelt es sich dabei um einen Film von 1982, geschrieben von King und inszeniert von Romero, und den dazugehörigen Comic von Meisterzeichner Bernie Wrightson.

Jener Comic bekam jüngst von den Kollegen bei Splitter eine schicke und überfällige Neuausgabe spendiert und ist der Anlass für Belas Artikel. Dies gibt ihm eine willkommene Gelegenheit, ausführlich von der Dreifaltigkeit des Horrors zu schwärmen, natürlich inklusive Illustration (siehe oben). Der Artikel erschien am 29. Juli im gedruckten Tagesspiegel und ist ab sofort auch online verfügbar:

Horror-Troika

Alfonz über Geier

In der neuen Ausgabe des Comicfachmagazins Alfonz findet die geneigte Leserschaft in der Reihe „Made in Germany“ einen ausführlichen Artikel über unseren Gringo-Kollegen Jürgen „Geier“ Speh.

Auf zwei Seiten beschreibt Peter Osteried zunächst Geiers jüngstes Projekt THE MOST DANGEROUS GAME, um dann auf seine früheren Arbeiten für die legendären Comicmagazine Schwermetall und Menschenblut einzugehen. Natürlich kommen auch der Rammler HORST sowie die Fortsetzungen des Wäscher-Comics NICK – PIONIER DES WELTALLS nicht zu kurz, und selbst der Gringo-Klassiker KRIEGSFUNNIES findet Erwähnung. Zuletzt gibt es sogar einen kleinen Ausblick auf „etwas Größeres mit einem ausländischen Verlag“. Man darf sehr gespannt sein! Abgerundet wird das ganze mit schönen Beispielbildern aus Geiers Schaffen und einem Portraitfoto, in dem unser Geier, der eigentlich lieber ein bisschen grummelig daherkommt, von Ohr zu Ohr grinst – liegt vielleicht an der feinen Flasche Büble-Bier, die er in der Hand hält. Sehr lesenswert, das ganze!

Alfonz 3/2021 (Juli-September) mit dem schönen Geier-Zeichnerportrait ist ab sofort im Comicladen oder am Bahnhofskiosk erhältlich! Und falls ihr dann Lust auf Geiers Comics bekommen habt, könnt ihr seine lieferbaren Gringo-Werke, allen voran den Pinguin-Funny EISZEIT, gerne bei uns im Shop erwerben.

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Bela gratuliert Lucky Luke

Lucky Luke wird 75, und zu diesem Anlass hat der Tagesspiegel unseren Berliner Gringo Bela Sobottke mal wieder angeheuert, einen Artikel zu schreiben. Es ist auch für Bela ein kleines Jubiläum, denn vor fünf Jahren begann er seine Serie von Texten für den Tagesspiegel mit einer Laudatio zu Lucky Lukes 70. Geburtstag. Die Zeit vergeht…

Diesmal beleuchtet Bela ausgiebig die Neuerscheinungen zum Jubiläum, nämlich die Hommage-Bände ZARTER SCHMELZ von Ralf König und WANTED von Matthieu Bonhomme. Der Text erschien heute im gedruckten Blatt auf der Kulturseite und ist zusätzlich bereits für alle Nicht-Berliner online zu finden:

Bela gratuliert Lucky Luke

Hagenow-News bei PPM

Stephan Hagenow setzt seine Serie von kleinen Interviews für unseren Vertrieb PPM fort. Diesmal geht es, wie sollte es anders sein, um unsere neue Heftserie RATTENFALLE. „Hagenow goes Horror again!“ tönt es da, und Stephan erzählt nicht nur vom aktuellen Sechsteiler, sondern auch, was er für Pläne für die ferne Zukunft der Serie hat. Ob es dazu kommt, entscheiden die Verkaufszahlen der aktuellen Hefte. Es ist schön zu sehen, dass unser Stephan jedenfalls hochmotiviert ist. Wir hoffen, unsere Gringo-Leser sind es auch in Sachen Ratten! Zeigt Ihnen eure Liebe und sie wird von ihnen erwidert! Erkennt ihr nicht ihre friedlichen Absichten?

Das Interview findet ihr auf der Website von PPM:

Neue Hagenow-News bei PPM

Frenz & Giménez

Unser Gringo-Kollege Bernd Frenz hat einen extra langen Artikel über Carlos Giménez für die neue Ausgabe des Magazins phantastisch! geschrieben! Es ist beeindruckend, was Bernd da auf fetten zehn Seiten für Hintegrundwissen über den spanischen Comiczeichner offenbart. Bereits auf den ersten zwei Seiten des Essays reicht der Zeitstrahl von Giménez‘ Geburt 1941, über seine Kindheit im Waisenhaus, das unter der Franco-Diktatur ein besonders finsterer Ort gewesen sein muss, bis zu seinen ersten Schritten im Comic als 17jähriger Assistenz-Zeichner für Hintergründe.

Giménez eigentliche Karriere beginnt in den 50er Jahren im legendären Comicstudio Selecciones Illustradas (S.I.), das den kompletten europäischen Markt von Engalnd über Frankreich bis nach Deutschland mit Comics belieferte. Alle Serien von Giménez werden in der Folge vorgestellt, von GRINGO über DELTA 99 bis zu DANI FUTURO (dieser Tage in einer schicken Neuauflage erhältlich) und HOM. Seine Spätwerke PARACUELLOS und BARRIO werden ebenso beleuchtet, wie seine Arbeit für Filmproduktionen, beispielsweise als Storyboardzeichner für Guillermo del Torros Film THE DEVIL’S BACKBONE (der sich mit Waisenhäusern während der Franco-Diktatur beschäftigt, ein Kreis schließt sich).

Es ist ein Vergnügen, an Bernds umfangreichem Fachwissen zu Carlos Giménez teil zu haben. Wer immer schon mal wissen wollte, was es mit dem profilierten Zeichner von klassichen 70er- und 80er-Serien aus Primo, ZACK und U-Comix auf sich hat, der oder die sollte sich unbedingt das neue phantastisch!-Heft besorgen. Phantastisch! #82 (2/2021) mit Bernds Giménez-Essay ist ab sofort am Bahnhofskiosk erhältlich!

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