Bernd & Pierre Online

Bernd Frenz‘ Artikel über Pierre Christin und seine Comic-Autobiographie Ost-West, der in der im Dezember erschienenen Alfonz-Ausgabe 1/2019 abgedruckt war, wird nun durch einen Online-Artikel zum gleichen Thema ergänzt. Unser fleißiger Gringo-Autor schreibt diesmal auch über die Legenden der Gegenwart, die Christin mit dem großen Zeichner Enki Bilal umsetzte, und über den Einfluss von Valerian und Veronique auf Hollywood-Filme. Abgerundet wird das ganze mit einem kurzen Clip, der zeigt, was sich George Lucas und seine Star Wars-Designer bei Pierre Christin, Jean-Claude Mézières, Mœbius und Druillet abgeschaut haben, und mit einer komplette Episode der kurzlebigen Valerian-Zeichnetrickserie. Das nenne ich Service! Wer sich umfassend über Pierre Christin informieren möchte, sollte am besten beide Artikel von Bernd, den gedruckten in Alfonz und den digitalen im Netz back to back lesen! Zu finden ist der neue Artikel auf der Internetseite von Fischer Tor, dem Label, bei dem Bernd auch als Buchautor unter Vertrag steht. Reinschauen könnt ihr hier:

Bernd & Pierre Online

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Bernd & Pierre

Es war einmal ein kleiner, neunjähriger Knirps, der im Jahre 1972 das elterliche Haus verließ, um durch einen finsteren Wald zum nächsten Zeitungskiosk zu stapfen. Dort angekommen traf er nicht etwa auf den großen, bösen Wolf, sondern auf das Medium Comic. Vom Cover des ZACK-Hefts blickten ihm Valerian und Veronique erwartungsvoll in die Augen; der Kleine stellte sich auf die Zehenspitzen und angelte sich das Heft aus dem Zeitungsständer.

Der Knirps war unser geschätzter Gringo-Autor Bernd Frenz und jener Tag war der Beginn seiner Liebe zum Comic, speziell zu Valerian und Veronique von Autor Pierre Christin und Zeichner Jean-Claude Mézières. Enstprechend gefreut hat es ihn, als er dieser Tage ein Interview mit Pierre Christin zu dessen neuem Comic Ost-West führen konnte. In Christins 99stem Comic erzählt er, unterstützt von Zeichner Philippe Aymond, aus seinem eigenen, bewegten Leben. Bernd beschreibt ausführlich diesen Comic und seine Gliederung in die 50er (Frankreich), 60er (USA-Reisen) und 70er Jahre (Osteuropa-Reisen), und ergänzt das ganze immer wieder durch interessante Statements von Pierre Christin. Wie z.B. dieses: „Das ist das Leben des Comicszenaristen: Eben gerade schreibst du noch an einer Szene, die in einem französischen Café spielt, und plötzlich musst du für das Ende der Geschichte einen Flug nach Russland buchen.“ Von so einem „anstrengenden“ Leben können deutschsprachige Comic-Autoren nur träumen. Abgeschlossen wird der Artikel mit einem Ausblick auf zukünftige Projekte – dabei ist u.a. ein neues Valerian-Album!

Der ganze, vierseitige Artikel ist extrem lesenswert und in der aktuellen Ausgabe von Alfonz (1/2019) zu finden, die ab sofort erhältlich ist. Also stapft flink durch den Wald zum nächsten Zeitungskiosk!

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Phantastisches Bela-Interview

Bela Sobottke, Zeichner von diversen feinen Gringo-Comics (zuletzt erschien bei uns die KLEINE KRUDE ROCCO-FIBEL) wurde für die neueste Ausgabe des Magazins phantastisch! ausführlich interviewt. Auf fetten sieben Seiten fragt Christian Endres unseren Gringo-Genossen nach Auftrags- und Indie-Comics, nach Handwerk und Kreativität, nach Comic-Förderung und Trash und natürlich nach seinen diversen Projekten. Wer gerne mehr über Bela wissen und zudem viele Bildbeispiele aus allen Bereichen seines zeichnerischen Schaffens begutachten möchte, dem sei das aktuelle phantastisch!-Heft wärmstens ans Herz gelegt!

Die 72. Ausgabe des Magazins phantastisch! (4/2018) ist jetzt am Kiosk erhältlich!

Sobottke & Anibal 5 im Tagesspiegel

Und wieder ist ein Artikel von unserem Gringo-Genossen Bela Sobottke in der Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel erschienen. Unter dem Titel Anachronismus mit Aktualität schreibt Bela über die deutsche Erstveröffentlichung des satirischen 90er Jahre-Comics ANIBAL 5, jüngst veröffentlicht von den Kollegen von Schreiber & Leser. Bela beschreibt, wie er den Comic 1992 in Paris entdeckte, schildert seine Beziehung zu Autor Jodorowsky, erklärt, warum Bess‘ Zeichnungen zeitlos sind und landet schließlich bei einer Interpretation des Comics, die er mit der aktuellen politischen Lage Europas kurzschließt. Natürlich rundet er seinen Text auch wieder mit einer schicken Zeichnung von Hauptfigur Anibal 5 ab, um dessen Kopf die Sterne der Europa-Flagge kreisen. Das ganze erschien am 27. September 2018 im gedruckten Tagesspiegel und ist nun auch online verfügbar. Reinlesen:

Belas Anachronismus mit Aktualität im Tagesspiegel

Kleine krude Rocco-Rezi

Rechtzeitig zum offiziellen Verkaufsstart von Bela Sobottkes neuestem Comic ist im Filmmagazin Deadline eine fantastische, super-lustige Rezension über die KLEINE KRUDE ROCCO-FIBEL erschienen. „Knackig derben bis hin zu psychedelisch-absurden Spaß mit Reim“ attestiert Redakteurin und Herausgeberin Germaine Paulus dem Comic und schließt: „‚Quatsch mich nicht an, du Furz von Mann!‘ Lach lieber. Beim Lesen dieses Hefts.“ Den ganzen Text gibt’s neben viel Leswenswertem zu aktuellen Genre-Filmen in der nagelneuen Deadline #70 (Juli/August 2018), erhältlich am Kiosk!

Sobottke auf ewig verdorben

Unser Gringo-Genosse Bela Sobottke hat seine in unregelmäßigen Abständen erscheinende Serie von Comic-Artikeln für den Tagesspiegel fortgesetzt: Pünktlich zum Comic-Salon Erlangen erschien am Donnerstag, den 31. Mai, wieder eine Comic-Seite in der Hauptstadtzeitung. Darin fand sich Belas Artikel Für immer verdorben über die KRANKE COMICS-Gesamtausgabe von Klaus Cornfield, die jüngst bei den Kollegen von Weißblech erschienen ist. Es dürfte keinen überraschen, dass Bela einen ganz besonderen Platz für KRANKE COMICS in seinem Herzen hat. Er beschreibt sehr anschaulich, welchen Stellenwert die Serie in seinem Leben hat, und warum es sich dabei um einen unverzichtbaren Klassiker des deutschen Comics handelt. Natürlich steuert Bela auch wieder eine Zeichnung bei, die Cornfield als Storch und Bela als Bären beim Abwickeln einer halblegalen Transaktion zeigt.

Seit kurzem ist der Artikel auch online verfügbar. All diejenigen, die die Printausgabe verpasst haben, können die Lektüre hier nachholen:

Bela auf ewig verdorben im Tagesspiegel

Frei im Wochenblatt

In der aktuellen Ausgabe vom Stuttgarter Wochenblatt, die gestern gratis in den Briefkästen der Schwabenmetropole steckte, findet sich ein ausführlicher Artikel über unseren Gringo-Kollegen Martin Frei. Im Portrait der Woche wird Martins Zeichnerkarriere beleuchtet, es wird von seinen Comics Schimanski und Fritzle berichtet, und schließlich widmet sich ein längerer Absatz unserer Neuausgabe von KOMMISSAR EISELE. Über Martin heißt es dort passend: „Comics als Beruf und Berufung – dass beides zutrifft, beweisen nicht nur zahlreiche lose Blätter, auf denen Freis neueste Entwürfe prangen, sondern auch ein bis zum Platzen mit entsprechender Lektüre vollgestopftes Regal.

Für alle, die nicht in Stuttgart wohnen, bilden wir hier als besonderen Service das komplette Portrait ab. Viel Spaß beim Lesen!

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Fröhliches bei PPM

In der Newsrubrik unseres Vertriebs PPM ist ein Artikel zum neuen KOMMISSAR FRÖHLICH-Band ALLEIN online gegangen. News-Verfasser Michael Hüster lässt Stephan Hagenow persönlich zu Wort kommen, und der erzählt einiges zum Inhalt und der Figuren-Dynamik des Comics: „Fröhlichs Suspendierung war letztendlich auch ein notwendiger Schritt um mehr Freiraum für die mir äußerst wichtigen Nebencharaktere zu schaffen.“ Das ganze Interview gibt es hier:

Fröhlich 12 bei PPM

Bela huldigt dem Black Panther

Unser Gringo-Genosse Bela Sobottke (KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO) hat in der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel wieder seiner Begeisterung für unser Medium Comic kundgetan. Diesmal war er für den Tagesspiegel bei der Pressevorführung vom BLACK PANTHER-Kinofilm und hat diesen mit seinem Lieblings-Panther-Comic, dem MARVEL KNIGHTS BLACK PANTHER verglichen, der gerade bei den Kollegen von Panini neu aufgelegt wurde. Er erwähnt die Frühzeit des Panthers (Kirby, Lee, Jungle Action) und geht dann ausführlich auf Texter Christopher Priest und Zeichner Mark Texeira ein, deren Panther-Comic eine der Haupt-Inspirationsquellen für den Film war. Natürlich ließ er es sich wieder nicht nehmen, seinen Text mit einer Zeichnung abzurunden. Am Montag, den 12. Februar war sein Artikel im gedruckten Tagesspiegel, und ab sofort ist auch eine erweiterte Fassung des Texts online zu finden. Der Kinofilm läuft heute an, und gemeinsam mit dem MARVEL KNIGHTS BLACK PANTHER und Belas Artikel ist das die ultimative Panther-Packung dieser Tage!

Belas Black Panther im Tagesspiegel

Zackiger Hagenow

Michael Hüster, der unseren Stephan Hagenow bereits zwei mal für die Website des Vertriebs PPM zu KOMMISSAR FRÖHLICH befragt hat, hat das alles jetzt für die aktuelle Ausgabe vom Comicmagazin ZACK zu einem umfangreichen Interview aufbereitet. Auf drei ausführlichen Seiten erzählt Stephan von kindlicher Krimi-Prägung, von der Veröffentlichungsgeschichte seiner KOMMISSAR FRÖHLICH-Serie, von den Veränderungen, die er mit dem Neustart bei Gringo Comics vorgenommen hat, vom Figurenpersonal und von seinen Vorbildern.

Das schönste Zitat: „Die meistens Jungs haben sich damals für Sport interessiert. Bei mir war es immer Mord.“ Das zweitschönste Zitat: „Als Grundgerüst für meine Erzählungen habe ich endlich den passenden energieschonenden Stil gefunden. Mein Jahresoutput beträgt jetzt knapp 500 Seiten. (…) Eine sporadische Erscheinungsweise war mir seit jeher verhasst.“

ZACK #224 (Februar 2018) mit dem großen Hagenow-Interview ist ab sofort am Kiosk und im Comicladen erhältlich!

PPM über Fröhlich 11

Auf der Website des Comic-Vertriebs PPM hat Michael Hüster einen Artikel über den neuen KOMMISSAR FRÖHLICH 11: NEUN LEBEN geschrieben. Dabei kommt auch Fröhlich-Zeichner Stephan Hagenow zu Wort und verrät, dass „von allen Fröhlich-Figuren etwas in mir [steckt], besonders wohl von Tumba. Mit zunehmendem Alter fühle ich mich inzwischen auch immer mehr wie ein geprügelter Hund. Aber ich bin auch irgendwie Magda und Birgit Stolz. Da kann ich dann (endlich) meine weibliche, emotionale Seite zeigen.“ Nun, hoffen wir, dass nicht zuviel vom gruseligen Pathologen Wuttke in Stephan steckt… Außerdem gibt Stephan einen kleinen Ausblick auf die bereits in Arbeit befindlichen Bände 12 und 13, die „ruhigere Kammerspiele“ werden sollen und in denen „einige unglaubliche Dinge passieren“ werden… Man darf gespannt sein!

Fröhlich 11 bei PPM