Kronos Rocco im Blätterwald

Wunsiedel/Berlin – Unsere neue Veröffentlichung DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO von Bela Sobottke hat bereits einige Aufmerksamkeit in der Tagespresse quer durch die Republik erhalten. Den Anfang machte die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel am 31. August, die KRONOS ROCCO zum Comic-Helden Der Woche kürte. Christian Endres analysiert den Inhalt, zieht die Verbindung zu den früheren Rocco-Comics und schreibt: „Das vorläufige, eigenständig zu lesende Finale der Geschichte Roccos schließt die formale Entwicklung der Reihe ab – (…)der Kreis zu „Lucky Luke“ sowie den europäischen Künstlerlegenden um Philippe Druillet, die Sobottke geprägt haben, schließt sich.“

Eine gute Woche später, am 09. September, legte die Frankenpost nach. Hier steht vor allem das zweite Kapitel im Fokus, denn es spielt im Fichtelgebirge, dem Erscheinungsgebiet der Zeitung. Redakteur Gerd Pöhlmann beleuchtet Belas Verbindung zur Region, in der er seit frühester Kindheit viele Urlaube verbracht hat, und zieht sogar eine Linie von Fred, dem sprechenden Frettchen, zur Grande Dame der anthropomorphen Tierfiguren Dr. Erika Fuchs, der legendären Übersetzerin der Donald Duck-Comics, die bekanntlich im Fichtelgebirge lebte und wirkte. Er fragt sich zudem, wie die vielen verschiedenen Elemente von DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO unter einen Hut zu bringen sind. Antwort: „Nun, es braucht ganz offensichtlich ein gerüttelt Maß Fantasie, mindestens genauso viel Humor, eine geschickte Hand und eine Portion Ausdauer. Bela Sobottke scheint im Überfluss gesegnet mit den Eigenschaften, die jedem gut zu Gesicht stünden, für seinen Beruf aber so etwas wie Einstellungsvoraussetzungen sind.“

Der Tagesspiegel-Artikel wird für alle, die die Print-Ausgabe verpasst haben, demnächst auch online verfügbar sein – wir werden dann noch einmal gesondert darauf hinweisen. Die Frankenpost (Ausgabe Fichtelgebirge), vom 09.09.2020 können Interessierte für 99 Cent im ePaper-Kiosk der Zeitung käuflich erwerben, der Artikel ist zudem für Abonnenten hinter der Bezahlschranke online verfügbar.

Bela und der Goldjunge

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke, von dem gerade das nagelneue Album DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO bei uns erschienen ist, hat wieder für die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel geschrieben. Diesmal ging es um den neuen Comic eines Mannes, der großen Einfluss auf Bela hatte, nämlich um BATMAN: DAS GOLDENE KIND von Frank Miller. Miller hat den Band getextet, gezeichnet hat hingegen der von Bela ebenfalls hochgeschätzte Brasilianer Rafael Grampá.

Im Text geht es um Millers Comic-Karriere, um das titelgebene Goldene Kind (den Sohn von Superman und Wonder Woman), Batwoman, den Joker und Donald Trump. Natürlich hat Bela auch wie üblich wieder eine passende Hommage-Zeichnung angefertigt. Text und Illustration erschienen am 30. Juli im gedruckten Blatt und sind nun auch online auf den Seiten des Tagesspiegels verfügbar:

Goldjunge

Frenz, der Hombre

Jüngst ist die 79. Ausgabe des Magazins phantastisch! erschienen. Neben vielen anderen Artikeln über Fantastisches in Film, Literatur und Comic ist ein interessanter sechsseitiger und reich bebilderter Text zur Gesamtausgabe der spanischen Endzeitserie HOMBRE enthalten. Geschrieben hat diesen Artikel unser geschätzter Mit-Gringo Bernd Frenz. Wer Bernd kennt, der weiß, dass er in solchen Artikeln nicht nur den Inhalt des jeweiligen Comics wiedergibt…

Vielmehr beleuchtet er ausgiebig die Hintergründe zur Entstehung des Werks. Bernd vergleicht die gesellschaftlichen Ängste der 80er, die zu den Klassikern des Endzeitgenres führten, mit unserer heutigen Zeit, zieht Verbindungen zu Filmklassikern wie Jahr 2022… Die überleben wollen, Battle Royale und Mad Max II. „In all diesen Werken war der Mensch immer des Menschen schlimmster Feind – fast so wie im richtigen Leben, in dem vielen Mitbürgern der Klopapiervorrat wichtiger ist als die entsprechenden Nöte des leer ausgegangenen Nachbarn.“ Er attestiert HOMBRE humane Zwischentöne und ironische Brechungen, die das Szenario um „Mutanten, Monster und großbusige Frauen“ relativieren und menschlich machen.

Natürlich erfahren wir auch viel über die spanischen Macher Ortiz und Segura. Vor allem über den Zeichner José Ortiz, der wirklich ein faszinierendes Leben für die Comics führte, bleiben keine Fragen offen.

Bernd Frenz‘ Expertise in Sachen HOMBRE hat den All Verlag, bei dem die sehenswerte Gesamtausgabe des postapokalyptischen Krachers erscheint, so überzeugt, dass er für den zweiten Band als redaktioneller Mitarbeiter engagiert wurde. Doch dazu später mehr.

phantastisch! Nr. 79 mit Bernds HOMBRE-Artikel ist ab sofort am Bahnhofskiosk oder direkt beim Atlantis Verlag erhältlich.

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Frenz fragt Rodier

Heute vor genau 75 Jahren wurde die erste Atombombe der Menschheitsgeschichte auf Hiroshima abgeworfen. Einige Tage später folgte die Bombe auf Nagasaki, und wir können uns bis heute nicht sicher sein, dass es nie wieder zu einem Einsatz von Nuklearwaffen kommen wird. Die Arsenale bestehen fort…

Unser Gringo-Autor Bernd Frenz (KURZER PROZESS 5) hat sich diesem traurigen Jubiläum gewidmet und für das Sekundärmagazin Alfonz den jüngst bei Carlsen erschienenen Comic DIE BOMBE von Didier Alcante, Laurent-Frédéric Bollée und Denis Rodier unter die Lupe genommen. Den Text dazu findet ihr in der aktuellen Ausgabe des Hefts, und als Ergänzung ist nun noch ein Interview mit Zeichner Denis Rodier online gegangen.

Wir lernen viel über die 35-jährige Karriere des kanadischen Zeichners, über seine frühen Jahre im US-Comic und warum er seit 12 Jahren nur noch für den europäischen Markt zeichnet. Zudem erfährt man natürlich einiges über die fünfjährige Entstehung des 450 Seiten starken Comics DIE BOMBE: „Meine Reisegeschwindigkeit betrug etwa 16 Seiten pro Monat. Heutzutage ist das etwas ungewöhnlich, aber meiner Meinung nach neigen einige der jüngeren Künstler dazu, sich beim Zeichnen unnötig in Details zu verzetteln. Man muss nicht jede einzelne Schraube oder Mutter eines Flugzeugs zeichnen, damit das Ergebnis wirkungsvoll und elegant wirkt.“ Ach ja, über die richtige Balance zwischen Reduziertheit und Detailreichtum könnten Comicschaffende ewig und drei Tage diskutieren… Bevor wir damit anfangen, lest lieber das ganze Interview bei Comic Report:

Frenz fragt Rodier

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Bela, Wonder Woman, Tote Welt

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke, der demnächst bei uns seinen neuen Comic DIE LEGENDE VON KRONOS-ROCCO veröffentlichen wird, hat wieder für den Tagesspiegel geschrieben. Diesmal schwärmt er von WONDER WOMAN: DEAD EARTH von Daniel Warren Johnson, erschienen in den USA bei DCs Imprint Black Label und in Deutschland jüngst bei Panini. Belas Text erschien im gedruckten Blatt am 28. Mai unter dem schönen Titel Friede, Freude, Eingweide, natürlich wie immer inklusive Hommage-Illu aus seiner Feder (s.o.). Online wurde nun eine erweiterte Fassung veröffentlicht, die Bela um einige Gedanken zu postapokalyptischer Fiktion und Katharsis ergänzt hat. Ein besonders lustiger Exkurs beschäftigt sich mit den diversen Inkarnationen des Begriffs Black Label im Comic, denn DC war mitnichten der erste Verlag, der diesen Terminus benutzt hat. Doch lest selbst:

Friede, Freude, Eingeweide

Bela und das Alien

Unser Gringo-Genosse Bela Sobottke war wieder für die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel aktiv. Diesmal lässt er seiner Begeisterung über den jüngst auch in Deutschland erschienenen Comic ALIENS: DEAD ORBIT vom kanadischen Zeichner James Stokoe freien Lauf. Ausgiebig diskutiert er Stokoes Zeichenstil, die Bezüge zu den ALIEN-Filmen, und Fragen eines guten Letterings. Natürlich hat Bela auch wieder eine Illustration beigesteuert (s.o.), die perfekt mit der Headline „Achtung: Außerirdisch!“ harmoniert. Der Artikel erschien am 16. März im gedruckten Blatt und ist nun auch online auf den Seiten vom Tagesspiegel verfügbar:

Achtung: Außerirdisch!

Hagenow-News bei PPM

Stephan Hagenow wurde mal wieder von Michael Hüster für die News-Rubrik auf der Website unseres Vertriebs PPM befragt, diesmal zu seinem neuen EINAR-Comic. Stephan erzählt höchst unterhaltsam von den 15 Jahre alten EINAR-Piccoloheften, von EINAR als actionlastigem Gegengewicht zum eher dialogbasierten KOMMISSAR FRÖHLICH, seinem neuen reduzierten Zeichenstil, seiner für Actionszenen sehr nützlichen Erfahrung als Shootingboard-Zeichner, von Übersinnlichem, Entertainment und Miniröcken. Die perfekte Einstimmung auf Stephans jüngst bei uns erschienenem EINAR DER WIKINGER 1!

Hagenow-Interview bei PPM

Hagenow enthüllt!

Stephan Hagenow wurde zum Jahresbeginn mal wieder von unserem Vertrieb PPM zum Stand der Dinge befragt: „Vielzeichner Stephan Hagenow präsentiert seinen 14. Kommissar Fröhlich“! Stephan nutzt die Gelegenheit nicht nur, um seinen aktuellen FRÖHLICH-Band anzupreisen, sondern auch, um seine Zukunftspläne offen zu legen. Es geht u.a. um den bei uns ins Haus stehenden Neustart der Wikinger-Serie EINAR sowie Stephans Beitrag für das Wiener Kriminal-Journal („Der Herausgeber heißt übrigens Walter Fröhlich… somit war es geradezu eine Verpflichtung für mich.“). Doch lest selbst:

Hagenow-Interview bei PPM

Die Tagesspiegel-Bestenliste

Wie jedes Jahr hat die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel wieder eine Jury unter der Leitung von Lars von Törne berufen, um die besten Comics des Jahres zu küren. Ergänzend wurden wie üblich auch die Tagesspiegel-Leserinnen und -Leser aufgerufen, ihre Favoriten zu benennen.

Dabei wurde wieder unser Berliner Gringo Bela Sobottke in’s Spiel gebracht. Theo Neumann, den wir noch aus der Bestenliste 2016 kennen – damals empfahl er als Fernfahrer und Spediteur seinen Lieblingscomic UTAs TRUCKSTOP – hat sein Entzücken über COZMIC und Belas BLUTMOND 3000 zum Ausdruck gebracht: „Ein wildes Gemetzel mit Nazis auf dem Mond – gerade in der heutigen Zeit ein super Statement und wieder toll zum Anschauen.“ Wir sagen Danke, Theo!

UPDATE: Kurz vor Schluss wurde noch eine weitere aus Gringo-Sicht relevante Leserstimme in die Liste aufgenommen! Wilma Haas empfiehlt den Zebra-Sonderband EVENTS – MARKANTE EREIGNISSE VOM URKNALL BIS ZUM WELTUNTERGANG von unserem Gringo-Kollegen Rudolph Perez und schreibt, dass sie „alle Beiträge in kürzester Zeit verschlungen“ habe. Die Leserin diagnostiziert „ein Feuerwerk witziger Schilderungen von Comic-Veranstaltungen in Deutschland“. Ihr Fazit: „Ich konnte nicht aufhören zu lachen. Ich bewundere den detailreichen Zeichenstil, die absurden Ideen und den wunderbaren Wortwitz.“ Dem können wir uns nur anschließen. Danke, Wilma!

Alle Leser-Empfehlungen findet ihr hier:

Die Tagesspiegel-Leservaforiten 2019

Uta Unermüdlich

Unser Zeichner Bela Sobottke wurde für den Kraftfahrer-Blog Unermüdlich der Reifenmarke Semperit / Continental interviewt. Es ging natürlich um seinen Fernfahrer-Comic UTAs TRUCKSTOP aus unserem Gringo-Programm. Bela erzählt von einem Roadtrip in einem 7,5-Tonner, warum er nicht gerne Sonntags auf die Autobahn fährt, und viel wissenswertes über die Entstehung von UTAs TRUCKSTOP. Das ganze wird in einen äußerst witzigen Begleittext eingebettet und es gibt sogar ein Gewinnspiel: Drei frisch von Bela signierte UTAs TRUCKSTOP-Bände freuen sich auf neue Besitzer (interessant für diejenigen unter euch, die sträflicherweise noch keinen UTA-Band gekauft haben). Bis zum 12. Dezember kann man teilnehmen. Und ansonsten: Reinlesen in den Unermüdlich-Blog!

Bela und UTAs TRUCKSTOP auf dem Unermüdlich-Blog

Cozmische Presseschau

Seit Erscheinen des Anthologie-Albums COZMIC bei den Kollegen vom Atlantis Verlag gab es einiges an Rezensionen. Unsere Gringo-Zeichner Bela Sobottke und Geier werden dabei überdurchschnittlich häufig genannt – zurecht, wie wir natürlich finden.

Moritz Honert hat im gedruckten Tagesspiegel zunächst eine Mini-Rezi beigesteuert (s.o.), um dann mit einer erweiterten Fassung auf tagesspiegel.de nachzulegen, in der er schreibt, dass „Sobottke sich in U-Comix-Manier an Martha Washington und Iron Sky abarbeitet.“ Dabei bebildert er seinen Text u.a. mit schicken Ausschnitten aus Belas und Geiers Beiträgen.

Christian Endres schreibt auf diezukunft.de unter dem schönen Titel „Fremde Planeten, Trump und Nostalgie“ von „einem punkigen Futurama/Martha Washington-Remix, der auf Trump und die AfD eindrischt.“, und meint natürlich ebenfalls Belas BLUTMOND 3000. Ein Besuch lohnt sich hier schon wegen den umfangreichen Beispielseiten, u.a. wieder von Geier und Bela.

Christel Scheja attestiert auf fantasyguide.de: „Bitterböse greift BLUTMOND aktuelle Entwicklungen auf und erzählt eine böse Geschichte über die neuen Bewohner des Mondes, die in einer Frachtschiffkapitänin (…) ihren Meister finden.“

Thomas Dräger beschreibt die Hauptfigur aus BLUTMOND 3000 in der aktuellen Ausgabe der Geek! (Nr. 45 / 12-2019) gar als „Mörderweib, das mit seinem Raumschiff (das direkt aus Futurama in diesen Comic geflogen sein muss) Nazis vertrimmt“ und fügt hinzu: „Mit Vogt, Frauke Berger, Bela Sobottke und Geier hat man alte Haudegen und neue Sterne der hiesigen Sprechblasenmacher als Zugpferde mit dabei.“ Das können wir nur bestätigen: Unsere Gringo-Zeichner sind Zugpferde! Ob Geier und Bela alte Haudegen oder neue Sterne sind, überlassen wir hingegen dem Urteil der Leser…