Kommissar Eisele Neuauflage 1: Kripo Stuttgart

KOMMISSAR EISELE ist zurück! Der Stuttgarter Lokalkrimi von Martin Frei erscheint neun Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in einer aufwendig überarbeiteten Neuauflage. Im jetzt erschienenen ersten Band der Reihe ermitteln das Stuttgarter Urgestein Gustav Eisele und seine aus Hamburg zugezogene Kollegin Klara Fietjen gleich drei Fälle in der Schwabenmetropole: Das Spätzle-Schätzle, Mord und Maultaschen und Der Casanova-Code sind die vielsagenden Titel der im Band enthaltenen Geschichten.

Die Neuauflage erscheint im größeren Format und komplett in Farbe. Die stimmungsvolle Farbgebung bringt Martins für seinen KOMMISSAR EISELE entwickelten Stil mit der Kombination aus getuschten, halbkarikierten Figuren und bleistiftgezeichneten, realistischen Hintergründen noch besser zur Geltung, als in der alten Schwarz-Weiß-Ausgabe. Durch das größere Format hatte Martin zudem Platz, den einen oder anderen Dialog zu überarbeiten und zu ergänzen. Auch der Anhang wurde um neue Informationen und Fakten erweitert. Als i-Tüpfelchen zeichnete Martin noch ein besonders schickes neues Wrap-Around-Cover. Ein Prachtband!

KOMMISSAR EISELE 1: KRIPO STUTTGART ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Martin Frei: Kommissar Eisele 1 – Kripo Stuttgart 
Gringo Comics / 24×17 / SC / 116 Seiten / farbig / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-08-3

Hans die Larve

Hans ist eine Larve wie du und ich. Und als kleine Larve hat man es nicht immer leicht, mit den Widrigkeiten des Alltags klar zu kommen – vor allem, wenn man wie Hans zum Philosophieren neigt. Mit extrem reduziertem Strich und skurrilen Pointen hat das österreichische Comic-Urgestein Robert „Jazze“ Niederle einen sympathischen und nachdenklichen Helden geschaffen.

HANS DIE LARVE ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Robert „Jazze“ Niederle: Hans die Larve 
Gringo Comics / A5 / SC / 52 Seiten / s/w / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-06-9

Kommissar Fröhlich 11: Neun Leben

Zum dritten Mal in diesem Jahr muss unser grummeliger Kommissar Fröhlich einen dramatischen Fall lösen. Diesmal treibt ein Amokläufer sein Unwesen in Fröhlichs betulichem Heimatort Stade. Eigentlich sind alle ganz freundlich zu Druckerei-Mitarbeiter Sievers… Doch er entwickelt eine ernsthafte Lärmphobie. Gepaart mit seinem Hang zum Irrsinn kann das nichts gutes ergeben. Neun Leben will Sievers nehmen, inklusive seinem eigenen. Ausgerechnet Fröhlichs Sohn Max bekommt den Zorn des Psychopathen zu spüren. Fast zeitgleich begeht Fröhlichs Tochter Magda einen Suizidversuch. Derart aufgeladen wird der Fall natürlich persönlich für den übergewichtigen Kommissar und Fröhlich riskiert Leib und Leben seines kompletten Dezernats um den Amokläufer zu stoppen. Wer wird überleben, und wer nicht? Wie wird Kommissar Fröhlich die Schicksalsschläge verkraften?

Kommissar Fröhlich, Pathologe Wuttke, Polizistin Stolz… Alle zeigen hier neue Seiten und viel Menschlichkeit, und man darf gespannt sein, wie sich die persönlichen Beziehungen nach diesem Wendepunkt weiterentwickeln.

KOMMISSAR FRÖHLICH 11: NEUN LEBEN ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Stephan Hagenow: Kommissar Fröhlich 11– Neun Leben 
Gringo Comics / 24×17 / SC / 106 Seiten / farbig / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-07-6

Liga deutscher Zeichnerhelden

Deutsche Superhelden haben Konjunktur. Wir haben Buttis Captain Berlin bei Weißblech, Tracht Man bei Plem Plem, den Engel bei TheNextArt und Wundermädchen bei BG. Und jetzt auch die Liga Deutscher Helden (LDH), Ableger der seit längerem aktiven Austrian Superheroes (ASH), dem österreichischen Superhelden-Projekt von Harald Havas und seinen diversen Mitstreitern. Nach eigener Aussage unterscheidet die Liga von ihren Konkurrenten, dass sie nicht als Parodie angelegt ist, sondern sich ernst nimmt. Nun kann man sich fragen, warum man eine ernste deutsche Version eines so uramerikanischen Themas machen sollte. Und man kann auch erst mal abgeschreckt sein vom Titel, der sich anhört, als hätte Frauke Petry ihn als Namen für ihre neue Partei nach dem AfD-Austritt gewählt. Das kalte, charmebefreite LDH-Logo tut sein übriges…

Aber all diese Vorbehalte werden zerstreut, wenn man am Bahnhofskiosk das jüngst erschienene erste Heft der LDH in die Hand nimmt: Da fühlt man sich wieder wie der kleine Junge, der in den 80ern am Kiosk das neue Die Spinne Heft durchblättert. Superhelden-Flair pur. Daran haben in erster Linie die beteiligten Zeichner ihren Anteil: Die Hauptgeschichte ist großartig passend vom geschätzten Gringo-Kollegen Martin Frei gezeichnet (Pencils) und ebenso großartig von Stephan Dinter geinkt. Die beiden sind das Dream-Team für ein solches Projekt! Die Zweitstory, ein Rückblick, wurde schön retro von Gerhard Schlegel zu Papier gebracht. Unterstützt werden sie von Jan Dinter und Oliver Naatz an den Schreibmaschinen. Die Geschichten sind solide Kost, aber es ist die Liga deutscher Zeichnerhelden, die das erste LDH-Heft zur besonders vergnüglichen Lektüre macht. Wir sind gespannt auf die nächsten Hefte!

BG

„Sehr schön, Mister Thornton, aber musste es ausgerechnet ein Deutscher sein?“
„Nun, Doktor Breslau hat ausgezeichnete Referenzen – und er verlangt für gewöhnlich kein Honorar! Zudem, wäre Ihnen ein Franzose lieber gewesen?“
„Gott bewahre…“
„Na dann!“
„Die sind schon clever, diese Fritzen!“

Wundermädchen! The Most Dangerous Game! Eine Nacht im Schattenwald! Der fabelhafte Doktor Breslau! Pongo Psycho-Clown! Das alles findet man in Fortsetzungsgeschichten im nagelneuen Comic-Heft BG – BILDERGESCHICHTEN FÜR DIE REIFE JUGEND, dessen erste Ausgabe soeben erschienen ist. Hört sich an, als wären wir in den 70ern und Primo und Kobra hätten Konkurrenz auf dem umkämpften Markt für Comic-Magazine am Kiosk bekommen? Liest sich auch so! Allerdings befinden wir uns im Jahr 2017, nicht 1973, und wo sich normalerweise Verleger, Herausgeber, Redakteur, ein paar Texter und ein Dutzend Zeichnersklaven die Arbeit teilen, da ist hier nur eine einzige Person verantwortlich: Der Geier. Damit hat er sich endgültig den Ruf als zeichnende Ein-Mann-Armee erworben. Das Heft liest sich wunderbar pulpig und retro, die Zeichenstile reichen von klassisch über semifunny bis zu cartoonig und nach der Lektüre fiebert man förmlich dem nächsten Heft entgegen. So wie unser alter Gringo-Haudegen Geier in letzter Zeit die Comic-Seiten raushaut, brauchen wir darauf wohl nicht lange zu warten.

Wie schon bei DOKTOR WER geht Geier hier den konsequenten Selfpublishing-Weg: Das Heft ist nur bei ihm direkt erhältlich. Klingelt also einfach bei ihm an der Tür und verlangt lauthals nach „BG! BG! BG!“. Falls ihr jedoch ein bisschen Schiss vor eventuellen bissigen Hunden habt, könnt ihr das Heft auch für 5,- Euro plus 1,- Euro Porto beim Geier über seinen PayPal.Me Account bestellen. Mehr Infos zu den BILDERGESCHICHTEN FÜR DIE REIFE JUGEND gibt’s außerdem auf der dazugehörigen BG-Facebookseite.

Brett Comix 13

Zwar nicht einen, aber immerhin zwei Monate nach dem Comeback ist bereits ein neues Comix-Heft erschienen. Und wieder mit dabei: Unser BRETT-Jamcomic. Nach wie vor schreiben Bill GoGer und Rudolph Perez die Geschichte, und am ZeichenBRETT hat diesmal Gringo-Kollege Geier Platz genommen. So eine einzelne Seite einzuschieben zwischen DOKTOR WER, BG und diversen Auftragsarbeiten macht dem Geier natürlich gar nichts aus. Die dynamische Folge 13, DER AUSSTEIGER fetzt auch schön und Brett wagt mit Hilfe eines ulkigen Zottelmonsters den (titelgebenden) Ausstieg. Wo ihn das hinführt sehen wir in der nächsten Fortsetzung.

Außerdem gibt es zwei schöne Strips mit FRITZLE, dem Maskottchen vom VfB Stuttgart, zu entdecken, gezeichnet von Gringo-Veteran Martin Frei. Das macht Lust auf den FRITZLE-Sammelband, der eben bei den Kollegen von Cross Cult erschienen ist!

Comix Nr. 54 ist ab sofort für 2,- Euro erhältlich.

Knochen-Jochen Neuauflage

Räuspern hört man in der Runde,
man hat keine Spur zur Stunde
und weiß nicht, wie man‘s vermeide,
das Morden in der Hasenheide.
Dort wütet er seit sieben Wochen,
der Mann bekannt als Knochen-Jochen.
Er ist grob gemeingefährlich,
doch auf seine Art auch ehrlich.
Hat er einen kalt gestellt,
niemals das Bekenntnis fehlt:
Knochen-Jochen hat‘s verbrochen!

Jahrelang war er vergriffen, jetzt ist er wieder erhältlich: KNOCHEN-JOCHEN, der Comic, mit dem Bela Sobottke vor neun Jahren seinen Einstand bei Gringo Comics feierte. Über die Geschichte des Comics braucht nicht mehr viel gesagt zu werden. Der von Helge Großklaus gedichtete und von Bela Sobottke gezeichnete Comic über einen Serienmörder, der sich durch den Berliner Volkspark Hasenheide schnetzelt, und von einem großmäuligen Kommissar gejagt wird, hat sich über die Jahre zu einem kleinen Kult-Comic gemausert. Nach vier verkauften Auflagen entschieden wir uns vor einigen Jahren, den Comic nicht ein fünftes Mal aufzulegen, und seither konnte man KNOCHEN-JOCHEN nur noch mit Glück gebraucht ergattern. Nun, einige Jahre und viele Nachfragen später, haben wir uns entschieden, den Band wieder herauszubringen. Aus diesem Anlass haben wir unserem KNOCHEN-JOCHEN eine neue ISBN-Nummer und ein neues, exklusiv von Bela für diese Ausgabe gezeichnetes Cover spendiert. KNOCHEN-JOCHEN ist zurück, garstiger als jeh zuvor!

Ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base Berlin, SammlereckeBuchkatalog.

Bela Sobottke, Helge Großklaus: Knochen-Jochen 
Gringo Comics / A5 / SC / 52 Seiten / farbig / 8,90 Euro / ISBN 978-3-946649-04-5

Brett Comix 12

Letztes mal haben wir uns gefreut, dass „nur“ 3 Monate zwischen dem Erscheinen von zwei Ausgaben des Magazins Comix lagen. Diesmal waren es dafür ein Jahr und vier Monate. Nun ja, für eine Fortsetzungsgeschichte wie unseren BRETT ist das, sagen wir mal, suboptimal. Trotzdem, die diesmalige BRETT-Seite ist auch für sich genommen ein Spaß. Geschrieben haben das neue Kapitel wie gewohnt die Zebra-Haudegen Rudolph Perez und Bill GoGer, gezeichnet hat diesmal unser Gringo-Neuzugang Thomas Baehr (POL). Wie sich Bretts Begleiter Bingo aus einer galaktischen Mausefalle rauswindet, ist den Kauf des Heftes alleine wert.

Nebenbei erwähnen möchten wir noch ein neu enthaltenes (vom Titel bis zum Seitenlayout abgekupfertes) Plagiat des vom Comic-Salon Erlangen bekannten kultigen Klatschblattes Der Röhrende Hirsch namens Der Rasende Keiler. Und einen erhellenden Artikel über die Comic-Vorlagen zum neuen Wonder Woman-Film, den niemand geringeres als Grober Unfug-Mitarbeiter Mike Hasse verfasst hat. Mike beweist hier wieder mal sein generell enzyklopädisches Superhelden-Wissen (mit dem er regelmäßig die Besucher des Berliner Comicladens Grober Unfug beeindruckt), im konkreten Fall über George Pérez‘ Wonder Woman-Comics der späten 80er Jahre.

Comix Nr. 53 mit BRETT EPISODE 12: UM HAARES BREITE ist ab sofort für 2,- Euro erhältlich.

Doktor Wer: Cyborgs, Crime und Lebertran

Es ist soweit: DOKTOR WER, Geiers großartiger Facebook-Comic, hat das Licht der Print-Welt erblickt. Und Geier hat geklotzt, nicht gekleckert. Er fackelt ein furioses Feuerwerk der Fantasie ab: Da gibt es einen Weltraumwal mit garstigen Leukozyten, dem übellaunige Grawichtel mit Zwergpudeln den Lebertran abzapfen wollen. Es gibt einen von Cyberclowns („Kennen Sie jemanden, irgendweinen, der Clowns lustig findet?“) unterwanderten Bingoabend in Castrop-Rauxel mit anschließender Schüler-Balettaufführung von Schwanensee auf Endor. Zu allem Überfluss mischt dann noch das Riesencyberomamonster mit. Joe’s Sternenlicht Taverne, der beste Frittentempel in diesem Raum-Zeit-Kontinuum, erleidet eine Razzia von nilpferdköpfigen galaktischen Polizisten in Kampfmontur, die einen hinterhältigen, telepathischen Wurm aus der Cestoda-Großfamilie jagen. Und mittendrin der Zeitherr Doktor Wer und seine Begleiterin, die nörgelnde alte Schachtel. Aber keine Angst, mit Hilfe der Zurria, eines Zeitraumschiffes in Form eines Scheisshauses, und eines Schallschraubenziehers haben die beiden noch jede Herausforderung gemeister. „Alles Mo-Jo, Leute! Mo-Jo! Mo-Jo! Mo-Jo!“

DOKTOR WER ist gespickt mit Anspielungen auf bekannte SF-Spektakel, in erster Linie natürlich Doctor Who, aber auch Star Wars, Star Trek, Futurama, Alf und viele weitere werden lustvoll zitiert und durch den Kakau gezogen. Geier zeichnete ohne zuvor festgelegte Geschichte Schritt für Schritt jede Seite für die ursprüngliche Veröffentlichung im Netz und ließ sich von der Entwicklung mitreißen. Das ist eine geradezu Mœbiussche Arbeitsweise. Dass das ganze auch gesammelt so wunderbar funktioniert, ist bemerkenswert.

Und dann gibt es da noch die Galerie. Sarah Burrini, KayDee, Gerhard Schlegel, Karsten Schreurs, Michael Vogt und unser Gringo-Recke Bela Sobottke geben sich die Klinke in die Hand – und lassen sich nicht lumpen. Eine Illustration ist feiner, als die andere, und dieser bombastische Abschluss ist das i-Tüpfelchen in einem rundum gelungenen Gesamtpaket.

Wer es zum Erstverkauf bei der Comic Con in Stuttgart nicht geschafft hat, braucht nicht zu verzagen. DOKTOR WER ist zwar so exklusiv, dass er nicht im regulären Handel erhältlich ist, aber Geier bietet den Band ohne Umwege direkt über einen praktischen PayPal-Link an. Das nenne ich mal konsequentes Independent-Publishing. Zuschlagen, Leute!

Geier: Doktor Wer – Cyborgs, Crime und Lebertran 
24×17 cm / 115 Seiten / farbig / 12,90 Euro + 10 Cent Porto

Kommissar Fröhlich 10: Heilige Stimmen

In Stade ist es deprimierend. Jedenfalls wenn man nach KOMMISSAR FRÖHLICH geht. Es geschehen grausame Morde am laufenden Band, und jeder Bewohner hat mindestens einen psychischen Igel zu kämmen. Zum Glück gibt es ja den titelgebenden Kommissar, der zwar auch alles andere als fröhlich ist, aber seine destruktive Energie zumindest dafür einsetzt, jene grausamen Morde aufzuklären und weitere Gräueltaten zu verhindern. Diesmal ist der Fall ganz besonders schauerlich: Zwei Kinder wurden bestialisch umgebracht. Tatsächlich basiert der Fall auf einem wahren Verbrechen, das vor einigen Jahren Stade erschütterte: Eine Frau hatte Stimmen gehört und ihre Kinder ermordet. KOMMISSAR FRÖHLICH geht damit einen weiteren Schritt in Richtung konsequentem Lokalkrimi, wenn die Reihe nun kollektive Traumata der Region aufgreift und verarbeitet. Ganz nah am realen Fall bleibt der fiktive dann aber nicht. Ob hier auch die Mutter die Mörderin ist, oder das sogar für KOMMISSAR FRÖHLICH zu deprimierend wäre, soll hier nicht verraten werden.

In einer Nebenhandlung, die jedoch das emotionale Herzstück der Geschichte ist, lernt Fröhlich seine erwachsene, uneheliche Tochter Magda kennen. Anders als in der Beziehung vom Kommissar zu seinem Sohn Max, die geprägt ist von gegenseitigem Misstrauen und bösem Blut, entsteht zwischen Vater und Tochter langsam so etwas wie vorsichtige Zuneigung. Magda funktioniert damit als emotionales Gegengewicht zu der ganzen Düsternis, die sonst im Fröhlichs Stade vorherrscht. Sie komplettiert das Figurenensemble. Der Schuss persönliches Drama tut der Serie gut und sorgt dafür, dass der Charakter des zynischen Kommissars weitere Facetten bekommt. Nicht, dass man vorher etwas vermisst hätte – aber auf Magda will man nach den ersten Panels nicht mehr verzichten.

KOMMISSAR FRÖHLICH 10: HEILIGE STIMMEN ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base Berlin, Sammlerecke, Buchkatalog.

Stephan Hagenow: Kommissar Fröhlich 10 – Heilige Stimmen 
Gringo Comics / 24×17 / SC / 106 Seiten / farbig / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-02-1

Pol 1: Echt cool!

Thomas Baehr ist den Bewohnern des Südpols verfallen. Ganz besonders haben es ihm die knuffigen Pinguine angetan, die nicht nur unter der Erderwärmung leiden, sondern auch von zutiefst menschlichen Problemen geplagt sind. Der deutsche Zeichner, der seit vielen Jahren im New Yorker Stadtteil Brooklyn lebt, zeichnet mit spitzer Feder den Alltag der Laufvögel: mal lustig, mal nachdenklich, voller Details und oft überrraschend. Dank Gringo Comics kommen nun auch deutsche Leser in den Genuss seines Pinguin-Strips.

POL1: ECHT COOL ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base Berlin, Sammlerecke, Buchkatalog.

Thomas Baehr: Pol 1 – Echt cool!
Gringo Comics / A5 quer / SC / 60 Seiten / farbig / 9,80 Euro / ISBN 978-3-946649-01-4