Kommissar Fröhlich 12: Allein

Stephan Hagenow legt seinen mittlerweile zwölften KOMMISSAR FRÖHLICH-Band bei Gringo Comics vor. Nach den Ereignissen in Band 11 ist unser grantiger Kommissar suspendiert, und sein Dezernat muss ohne ihn klar kommen. Gar nicht so einfach für Tumba und Stolz, denn ihr neuer Chef Hubert Meineid ist ein eitler Prinzipienreiter und nicht besonders hilfreich beim neuen Fall. Und der hat es in sich: Merkwürdige Suizidfälle erschüttern das alte Land, und Tumba bemerkt bald, dass die Opfer doch nicht freiwillig in den Tod gingen. Als Tumba und Stolz nicht weiterkommen, brauchen sie trotz Suspendierung Fröhlichs Hilfe, und brechen damit alle Regeln. Gemeinsam finden sie heraus, dass die Opfer unter dem Einfluss einer neuartigen synthetischen Droge gehandelt haben. Und dann gerät auch noch Fröhlichs Tochter Magda mitten hinein ins Geschehen…

Die Richtung, die er seit dem Neustart der Serie eingeschlagen hat, führt Stephan Hagenow hier konsequent fort: Die persönlichen Beziehungen und Probleme der Figuren stehen im Mittelpunkt. Besonders Magdas Depression wird thematisiert, aber auch Tumba und Fröhlich dürfen Gefühle zeigen.

KOMMISSAR FRÖHLICH 12: ALLEIN ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Stephan Hagenow: Kommissar Fröhlich 12 – Allein 
Gringo Comics / 24×17 / SC / 106 Seiten / farbig / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-09-0

BG2

Wenn ambitionierte Comicserien-Projekte starten, fragt man sich für gewöhnlich nach der ersten Ausgabe, ob Qualität und Zeitplan wohl durchgehalten werden können. Beim Geier sind diese Zweifel unangebracht denn mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht hält der geneigte Leser dieser Tage das zweite Heft der BILDERGESCHICHTEN FÜR DIE REIFE JUGEND in den vor Freude schweißnassen Händchen. Bereits ein rundes Quartal nach der ersten BG-Ausgabe setzt es wieder 28 Seiten feinste Abenteuercomics aus Deckenpfronn. Wenn ich den Geier nicht kennen würde, würde ich ein mobiles GSG 9-Kommando zu ihm schicken, um das angekettete Dutzend Zeichnersklaven aus seinem Keller zu befreien. Aber keine Gefahr, ich kenne ja den Geier und weiß daher, dass er tatsächlich in der Lage ist, eine derartig stringente Qualität in derartig kurzer Zeit im Alleingang aus dem Ärmel zu schütteln.

Nachdem die enthaltenen Comics in Heft 1 humorig und angemessen actionlastig starteten, nimmt sich Geier in Heft 2 Zeit für seine Charaktere und die Entwicklung der Geschichten. In The Most Dangerous Game wird die Spannung mit viel Atmosphäre aufgebaut, wenn die Hauptfigur auf der Insel strandet und sich einem geheimnisvollen Haus nähert. In Wundermädchen lernen wir diesmal die Frau hinter dem Superhelden-Kostüm kennen, was, wie jeder spätestens seit dem Marvel Way weiß, genauso wichtig ist, wie die in Teil 1 ausführlich zelebrierte Superhelden-Action. Wem das zu ruhig ist, der kann sich auf einen weiteren explodierenden, pestbeuligen Minenarbeiter in der Fortsetzung von Der fabelhafte Doktor Breslau freuen. Abgerundet wird das ganze durch eine finstere, grimmig-rumpelig gereimte Moritat: Tammy der Dieb ist so schön gestaltet und unterhaltsam fies, dass er auch das Zeug zum Serienhelden hätte – wenn er nicht am Ende gevierteilt werden würde. Natürlich will man auch Pongo Psycho Clown nicht missen, der wieder die Rückseite des Hefts für sich reklamiert.

BILDERGESCHICHTEN FÜR DIE REIFE JUGEND # 2 ist wie gewohnt direkt beim Geier über seinen PayPal-Link für 5,- Euro plus 1,- Euro Porto erhältlich. Mehr Infos gibt es auf der BG-Facebookseite, wo man bereits eine Layoutseite für Heft 3 bewundern kann. Ich wage die freudige Prognose, dass es in drei Monaten weitergeht!

Tödliches Geheimnis

Es ist kein Geheimnis, schon gar kein tödliches: Stephan Hagenow hat einen gigantischen Output an Comicseiten. Kein Wunder, dass ihn unsere drei KOMMISSAR FRÖHLICH-Bände im letzten Jahr nicht ausgelastet haben. Und so hat er noch einen vierten Krimi-Comic gezeichnet. Diesmal aber nicht mit unserem knorrigen Kommissar Fröhlich, sondern mit Kommissar Antonio „Toni“ Markis. Und es handelt sich auch nicht um einen „gewöhnlichen“ Comic…

Während die Pädagogen der Republik noch darüber streiten, ob und wie Comics zur Stoffvermittlung dienlich sein könnten, werden anderswo bereits Nägel mit Köpfen gemacht. TÖDLICHES GEHEIMNIS ist ein Lernkrimi in Comicform, der in drei Geschichten mit begleitendem Vokabular und anschließenden Sprach- und Grammatikübungen Sprachschülern die deutsche Fremdsprache näherbringt. Die meisten Comicfreunde werden den Lerneffekt von Comics kennen: Beispielsweise sprächen viele von uns schlechter Englisch, wenn sie die trockene Schulpaukerei nicht zuhause durch amerikanische Comic-Heftchen aufgepeppt, und die Fremdsprache dadurch mit Leben erfüllt hätten. Genau dieses Prinzip wird hier genutzt. Das Duo aus Kommissar Toni und der Kneipenwirtin Katja erlebt Kriminalfälle um Mord, Falschgeld und Rache und ist zudem bestens geeignet, nicht nur die deutsche Sprache, sondern nebenbei auch einiges über die deutsche Gesellschaft und ihre Standards und Eigenheiten zu vermitteln. Und Stephan wäre nicht Stephan, wenn er die Geschichten von Autorin Andrea Ruhlig nicht spannend und hin und wieder auch deftig zu Papier bringen würde (siehe Ausschnitt unten). Das führt dazu, dass man den Band durchaus auch lesen kann, wenn man nicht die Sprache lernen muss – einfach als „normalen“ Comic, was auch schon Michael Hüster in einem Text für die Website des Comicvertriebs PPM betont hat.

TÖDLICHES GEHEIMNIS und andere Lernkrimis vom Lehrmittelverlag Compact (der übrigens nichts mit der gleichnamigen Zeitschrift zu tun hat) sind bestens geeignet, um spielerisch die deutsche Sprache zu lernen. Gerade in Zeiten, in denen viele Flüchtlinge und neue Mitbürger unsere schwierige Sprache lernen müssen, ist das ein sinnvolles und begrüßenswertes Unterfangen!

Stephan Hagenow, Andrea Ruhlig: Tödliches Geheimnis
Compact Verlag / A5 / SC / 80 Seiten / farbig / 12,99 Euro / ISBN 978-3-8174-1654-7

Kommissar Eisele Neuauflage 1: Kripo Stuttgart

KOMMISSAR EISELE ist zurück! Der Stuttgarter Lokalkrimi von Martin Frei erscheint neun Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in einer aufwendig überarbeiteten Neuauflage. Im jetzt erschienenen ersten Band der Reihe ermitteln das Stuttgarter Urgestein Gustav Eisele und seine aus Hamburg zugezogene Kollegin Klara Fietjen gleich drei Fälle in der Schwabenmetropole: Das Spätzle-Schätzle, Mord und Maultaschen und Der Casanova-Code sind die vielsagenden Titel der im Band enthaltenen Geschichten.

Die Neuauflage erscheint im größeren Format und komplett in Farbe. Die stimmungsvolle Farbgebung bringt Martins für seinen KOMMISSAR EISELE entwickelten Stil mit der Kombination aus getuschten, halbkarikierten Figuren und bleistiftgezeichneten, realistischen Hintergründen noch besser zur Geltung, als in der alten Schwarz-Weiß-Ausgabe. Durch das größere Format hatte Martin zudem Platz, den einen oder anderen Dialog zu überarbeiten und zu ergänzen. Auch der Anhang wurde um neue Informationen und Fakten erweitert. Als i-Tüpfelchen zeichnete Martin noch ein besonders schickes neues Wrap-Around-Cover. Ein Prachtband!

KOMMISSAR EISELE 1: KRIPO STUTTGART ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Martin Frei: Kommissar Eisele 1 – Kripo Stuttgart 
Gringo Comics / 24×17 / SC / 116 Seiten / farbig / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-08-3

Hans die Larve

Hans ist eine Larve wie du und ich. Und als kleine Larve hat man es nicht immer leicht, mit den Widrigkeiten des Alltags klar zu kommen – vor allem, wenn man wie Hans zum Philosophieren neigt. Mit extrem reduziertem Strich und skurrilen Pointen hat das österreichische Comic-Urgestein Robert „Jazze“ Niederle einen sympathischen und nachdenklichen Helden geschaffen.

HANS DIE LARVE ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Robert „Jazze“ Niederle: Hans die Larve 
Gringo Comics / A5 / SC / 52 Seiten / s/w / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-06-9

Kommissar Fröhlich 11: Neun Leben

Zum dritten Mal in diesem Jahr muss unser grummeliger Kommissar Fröhlich einen dramatischen Fall lösen. Diesmal treibt ein Amokläufer sein Unwesen in Fröhlichs betulichem Heimatort Stade. Eigentlich sind alle ganz freundlich zu Druckerei-Mitarbeiter Sievers… Doch er entwickelt eine ernsthafte Lärmphobie. Gepaart mit seinem Hang zum Irrsinn kann das nichts gutes ergeben. Neun Leben will Sievers nehmen, inklusive seinem eigenen. Ausgerechnet Fröhlichs Sohn Max bekommt den Zorn des Psychopathen zu spüren. Fast zeitgleich begeht Fröhlichs Tochter Magda einen Suizidversuch. Derart aufgeladen wird der Fall natürlich persönlich für den übergewichtigen Kommissar und Fröhlich riskiert Leib und Leben seines kompletten Dezernats um den Amokläufer zu stoppen. Wer wird überleben, und wer nicht? Wie wird Kommissar Fröhlich die Schicksalsschläge verkraften?

Kommissar Fröhlich, Pathologe Wuttke, Polizistin Stolz… Alle zeigen hier neue Seiten und viel Menschlichkeit, und man darf gespannt sein, wie sich die persönlichen Beziehungen nach diesem Wendepunkt weiterentwickeln.

KOMMISSAR FRÖHLICH 11: NEUN LEBEN ist ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base BerlinSammlereckeBuchkatalog.

Stephan Hagenow: Kommissar Fröhlich 11– Neun Leben 
Gringo Comics / 24×17 / SC / 106 Seiten / farbig / 12,90 Euro / ISBN 978-3-946649-07-6

Liga deutscher Zeichnerhelden

Deutsche Superhelden haben Konjunktur. Wir haben Buttis Captain Berlin bei Weißblech, Tracht Man bei Plem Plem, den Engel bei TheNextArt und Wundermädchen bei BG. Und jetzt auch die Liga Deutscher Helden (LDH), Ableger der seit längerem aktiven Austrian Superheroes (ASH), dem österreichischen Superhelden-Projekt von Harald Havas und seinen diversen Mitstreitern. Nach eigener Aussage unterscheidet die Liga von ihren Konkurrenten, dass sie nicht als Parodie angelegt ist, sondern sich ernst nimmt. Nun kann man sich fragen, warum man eine ernste deutsche Version eines so uramerikanischen Themas machen sollte. Und man kann auch erst mal abgeschreckt sein vom Titel, der sich anhört, als hätte Frauke Petry ihn als Namen für ihre neue Partei nach dem AfD-Austritt gewählt. Das kalte, charmebefreite LDH-Logo tut sein übriges…

Aber all diese Vorbehalte werden zerstreut, wenn man am Bahnhofskiosk das jüngst erschienene erste Heft der LDH in die Hand nimmt: Da fühlt man sich wieder wie der kleine Junge, der in den 80ern am Kiosk das neue Die Spinne Heft durchblättert. Superhelden-Flair pur. Daran haben in erster Linie die beteiligten Zeichner ihren Anteil: Die Hauptgeschichte ist großartig passend vom geschätzten Gringo-Kollegen Martin Frei gezeichnet (Pencils) und ebenso großartig von Stephan Dinter geinkt. Die beiden sind das Dream-Team für ein solches Projekt! Die Zweitstory, ein Rückblick, wurde schön retro von Gerhard Schlegel zu Papier gebracht. Unterstützt werden sie von Jan Dinter und Oliver Naatz an den Schreibmaschinen. Die Geschichten sind solide Kost, aber es ist die Liga deutscher Zeichnerhelden, die das erste LDH-Heft zur besonders vergnüglichen Lektüre macht. Wir sind gespannt auf die nächsten Hefte!

BG

„Sehr schön, Mister Thornton, aber musste es ausgerechnet ein Deutscher sein?“
„Nun, Doktor Breslau hat ausgezeichnete Referenzen – und er verlangt für gewöhnlich kein Honorar! Zudem, wäre Ihnen ein Franzose lieber gewesen?“
„Gott bewahre…“
„Na dann!“
„Die sind schon clever, diese Fritzen!“

Wundermädchen! The Most Dangerous Game! Eine Nacht im Schattenwald! Der fabelhafte Doktor Breslau! Pongo Psycho-Clown! Das alles findet man in Fortsetzungsgeschichten im nagelneuen Comic-Heft BG – BILDERGESCHICHTEN FÜR DIE REIFE JUGEND, dessen erste Ausgabe soeben erschienen ist. Hört sich an, als wären wir in den 70ern und Primo und Kobra hätten Konkurrenz auf dem umkämpften Markt für Comic-Magazine am Kiosk bekommen? Liest sich auch so! Allerdings befinden wir uns im Jahr 2017, nicht 1973, und wo sich normalerweise Verleger, Herausgeber, Redakteur, ein paar Texter und ein Dutzend Zeichnersklaven die Arbeit teilen, da ist hier nur eine einzige Person verantwortlich: Der Geier. Damit hat er sich endgültig den Ruf als zeichnende Ein-Mann-Armee erworben. Das Heft liest sich wunderbar pulpig und retro, die Zeichenstile reichen von klassisch über semifunny bis zu cartoonig und nach der Lektüre fiebert man förmlich dem nächsten Heft entgegen. So wie unser alter Gringo-Haudegen Geier in letzter Zeit die Comic-Seiten raushaut, brauchen wir darauf wohl nicht lange zu warten.

Wie schon bei DOKTOR WER geht Geier hier den konsequenten Selfpublishing-Weg: Das Heft ist nur bei ihm direkt erhältlich. Klingelt also einfach bei ihm an der Tür und verlangt lauthals nach „BG! BG! BG!“. Falls ihr jedoch ein bisschen Schiss vor eventuellen bissigen Hunden habt, könnt ihr das Heft auch für 5,- Euro plus 1,- Euro Porto beim Geier über seinen PayPal.Me Account bestellen. Mehr Infos zu den BILDERGESCHICHTEN FÜR DIE REIFE JUGEND gibt’s außerdem auf der dazugehörigen BG-Facebookseite.

Brett Comix 13

Zwar nicht einen, aber immerhin zwei Monate nach dem Comeback ist bereits ein neues Comix-Heft erschienen. Und wieder mit dabei: Unser BRETT-Jamcomic. Nach wie vor schreiben Bill GoGer und Rudolph Perez die Geschichte, und am ZeichenBRETT hat diesmal Gringo-Kollege Geier Platz genommen. So eine einzelne Seite einzuschieben zwischen DOKTOR WER, BG und diversen Auftragsarbeiten macht dem Geier natürlich gar nichts aus. Die dynamische Folge 13, DER AUSSTEIGER fetzt auch schön und Brett wagt mit Hilfe eines ulkigen Zottelmonsters den (titelgebenden) Ausstieg. Wo ihn das hinführt sehen wir in der nächsten Fortsetzung.

Außerdem gibt es zwei schöne Strips mit FRITZLE, dem Maskottchen vom VfB Stuttgart, zu entdecken, gezeichnet von Gringo-Veteran Martin Frei. Das macht Lust auf den FRITZLE-Sammelband, der eben bei den Kollegen von Cross Cult erschienen ist!

Comix Nr. 54 ist ab sofort für 2,- Euro erhältlich.

Knochen-Jochen Neuauflage

Räuspern hört man in der Runde,
man hat keine Spur zur Stunde
und weiß nicht, wie man‘s vermeide,
das Morden in der Hasenheide.
Dort wütet er seit sieben Wochen,
der Mann bekannt als Knochen-Jochen.
Er ist grob gemeingefährlich,
doch auf seine Art auch ehrlich.
Hat er einen kalt gestellt,
niemals das Bekenntnis fehlt:
Knochen-Jochen hat‘s verbrochen!

Jahrelang war er vergriffen, jetzt ist er wieder erhältlich: KNOCHEN-JOCHEN, der Comic, mit dem Bela Sobottke vor neun Jahren seinen Einstand bei Gringo Comics feierte. Über die Geschichte des Comics braucht nicht mehr viel gesagt zu werden. Der von Helge Großklaus gedichtete und von Bela Sobottke gezeichnete Comic über einen Serienmörder, der sich durch den Berliner Volkspark Hasenheide schnetzelt, und von einem großmäuligen Kommissar gejagt wird, hat sich über die Jahre zu einem kleinen Kult-Comic gemausert. Nach vier verkauften Auflagen entschieden wir uns vor einigen Jahren, den Comic nicht ein fünftes Mal aufzulegen, und seither konnte man KNOCHEN-JOCHEN nur noch mit Glück gebraucht ergattern. Nun, einige Jahre und viele Nachfragen später, haben wir uns entschieden, den Band wieder herauszubringen. Aus diesem Anlass haben wir unserem KNOCHEN-JOCHEN eine neue ISBN-Nummer und ein neues, exklusiv von Bela für diese Ausgabe gezeichnetes Cover spendiert. KNOCHEN-JOCHEN ist zurück, garstiger als jeh zuvor!

Ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base Berlin, SammlereckeBuchkatalog.

Bela Sobottke, Helge Großklaus: Knochen-Jochen 
Gringo Comics / A5 / SC / 52 Seiten / farbig / 8,90 Euro / ISBN 978-3-946649-04-5

Brett Comix 12

Letztes mal haben wir uns gefreut, dass „nur“ 3 Monate zwischen dem Erscheinen von zwei Ausgaben des Magazins Comix lagen. Diesmal waren es dafür ein Jahr und vier Monate. Nun ja, für eine Fortsetzungsgeschichte wie unseren BRETT ist das, sagen wir mal, suboptimal. Trotzdem, die diesmalige BRETT-Seite ist auch für sich genommen ein Spaß. Geschrieben haben das neue Kapitel wie gewohnt die Zebra-Haudegen Rudolph Perez und Bill GoGer, gezeichnet hat diesmal unser Gringo-Neuzugang Thomas Baehr (POL). Wie sich Bretts Begleiter Bingo aus einer galaktischen Mausefalle rauswindet, ist den Kauf des Heftes alleine wert.

Nebenbei erwähnen möchten wir noch ein neu enthaltenes (vom Titel bis zum Seitenlayout abgekupfertes) Plagiat des vom Comic-Salon Erlangen bekannten kultigen Klatschblattes Der Röhrende Hirsch namens Der Rasende Keiler. Und einen erhellenden Artikel über die Comic-Vorlagen zum neuen Wonder Woman-Film, den niemand geringeres als Grober Unfug-Mitarbeiter Mike Hasse verfasst hat. Mike beweist hier wieder mal sein generell enzyklopädisches Superhelden-Wissen (mit dem er regelmäßig die Besucher des Berliner Comicladens Grober Unfug beeindruckt), im konkreten Fall über George Pérez‘ Wonder Woman-Comics der späten 80er Jahre.

Comix Nr. 53 mit BRETT EPISODE 12: UM HAARES BREITE ist ab sofort für 2,- Euro erhältlich.