Comic Report über Eisele

Auf Comic Report Online, der dem Comic-Sekundärmagazin Alfonz angeschlossenen Website über Comics, ist eine Rezension zu Martin Freis neuem Band KOMMISSAR EISELE UND SEIN HENKER erschienen. Falk Straub beschreibt Martins Karriere beim VfB Stuttgart als Zeichner des Vereinsmaskottchens FRITZLE, um dann KOMMISSAR EISELEs bisherige Veröffentlichungsgeschichte bei uns und natürlich den neuen Band 4 näher zu beleuchten. „KOMMISSAR EISELE ist ein präzise beobachteter Comic, in dem sowohl kleinkarierte Schwaben als auch Neigschmeckte (also Zugezogene) ihr Fett abkriegen.“ Das ganze Interview findet ihr hier:

Der Comic Report über Kommissar Eisele

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Hagenow-News bei PPM

Stephan Hagenow setzt seine Reihe von Interviews für die Website unseres Vertriebs PPM fort. Michael Hüster befragt ihn diesmal zu seinem neuen Comic EINAR DER WIKINGER 2. Stephan bekommt ausgiebig Gelegenheit zu erläutern, wie er seine Stories erarbeitet, wie er seinen Zeichenstil bei EINAR weiterentwickelt hat, welche geheime Verwandschaft es zwischen den Steinriesen und Ben Grim, dem Ding, gibt, und wie es in Band 3 weitergehen wird. Zum Schluss gibt es sogar noch einen Ausblick auf JACK BLOOD und die Retro-Hagenow-Offensive bei Gringo: „Das ist bisher das aufregendste Erlebnis für mich, nach 28 Jahren wieder in eine alte Serie einzutauchen und sie mit derselben Schrägheit und Energie von damals wiederzubeleben!“ Das ganze Interview findet ihr hier:

Hagenow-Interview bei PPM

Kronos Rocco im Blätterwald

Wunsiedel/Berlin – Unsere neue Veröffentlichung DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO von Bela Sobottke hat bereits einige Aufmerksamkeit in der Tagespresse quer durch die Republik erhalten. Den Anfang machte die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel am 31. August, die KRONOS ROCCO zum Comic-Helden Der Woche kürte. Christian Endres analysiert den Inhalt, zieht die Verbindung zu den früheren Rocco-Comics und schreibt: „Das vorläufige, eigenständig zu lesende Finale der Geschichte Roccos schließt die formale Entwicklung der Reihe ab – (…)der Kreis zu „Lucky Luke“ sowie den europäischen Künstlerlegenden um Philippe Druillet, die Sobottke geprägt haben, schließt sich.“

Eine gute Woche später, am 09. September, legte die Frankenpost nach. Hier steht vor allem das zweite Kapitel im Fokus, denn es spielt im Fichtelgebirge, dem Erscheinungsgebiet der Zeitung. Redakteur Gerd Pöhlmann beleuchtet Belas Verbindung zur Region, in der er seit frühester Kindheit viele Urlaube verbracht hat, und zieht sogar eine Linie von Fred, dem sprechenden Frettchen, zur Grande Dame der anthropomorphen Tierfiguren Dr. Erika Fuchs, der legendären Übersetzerin der Donald Duck-Comics, die bekanntlich im Fichtelgebirge lebte und wirkte. Er fragt sich zudem, wie die vielen verschiedenen Elemente von DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO unter einen Hut zu bringen sind. Antwort: „Nun, es braucht ganz offensichtlich ein gerüttelt Maß Fantasie, mindestens genauso viel Humor, eine geschickte Hand und eine Portion Ausdauer. Bela Sobottke scheint im Überfluss gesegnet mit den Eigenschaften, die jedem gut zu Gesicht stünden, für seinen Beruf aber so etwas wie Einstellungsvoraussetzungen sind.“

Der Tagesspiegel-Artikel wird für alle, die die Print-Ausgabe verpasst haben, demnächst auch online verfügbar sein – wir werden dann noch einmal gesondert darauf hinweisen. Die Frankenpost (Ausgabe Fichtelgebirge), vom 09.09.2020 können Interessierte für 99 Cent im ePaper-Kiosk der Zeitung käuflich erwerben, der Artikel ist zudem für Abonnenten hinter der Bezahlschranke online verfügbar.

Retro-Hagenow

JACK BLOOD… Manch einer wird sich vielleicht noch an den Namen erinnern. Anfang der 90er erschienen einige Episoden um den blutrünstigen Seeräuber im legendären Comic-Magazin Schwermetall. Das war purster Piraten-Pulp von einem jungen Stephan Hagenow. Schwermetall und damit JACK BLOOD sind schon lange Geschichte… Es ist noch zu früh, um ins Detail zu gehen, aber: JACK BLOOD lebt!

Später mehr an dieser Stelle… Bleibt dran!

Bela und Kronos Rocco bei Yay, Comics!

Gringo-Zeichner Bela Sobottke war mal wieder beim allseits beliebten Podcast Yay, Comics! zu Gast. Wie es inzwischen gute Tradition ist, saßen er und Yay-Gastgeber Carlos auf dem Berliner Kreuzberg, tranken ein Bierchen, und nahmen die neue Folge auf. Diesmal geht es natürlich in erster Linie um Belas neuen Comic DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO. Zusätzlich sprechen die beiden über die Auftragslage in Pandemie-Zeiten, über’s Comics sortieren, über Belas Arbeitsprozess, Kolorierung mit nur einer Farbe und über den fantastischen Trailer, den Carlos für Belas Comic gezaubert hat. Fünfundvierzig geballte Minuten Information und Humor, wer kann da nein sagen? Reinhören könnt ihr direkt hier:

Achter Geburtstag

Am 24. August 2012, das ist heute vor genau acht Jahren, ging unser Gringo Logbuch online. In diesen 416 Wochen erschienen bis zum heutigen Tag 1005 Beiträge, das entspricht knapp zweieinhalb Postings pro Woche. Diese Quote halten wir seit Beginn des Blogs und freuen uns sehr darüber.

Wir jubeln jetzt ein wenig, klopfen uns auf die Schultern, kippen ein Gläschen, und starten dann ins neunte Jahr Verlagsberichterstattung.

Happy Birthday Gringo Logbuch!

Bela und der Goldjunge

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke, von dem gerade das nagelneue Album DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO bei uns erschienen ist, hat wieder für die Berliner Zeitung Der Tagesspiegel geschrieben. Diesmal ging es um den neuen Comic eines Mannes, der großen Einfluss auf Bela hatte, nämlich um BATMAN: DAS GOLDENE KIND von Frank Miller. Miller hat den Band getextet, gezeichnet hat hingegen der von Bela ebenfalls hochgeschätzte Brasilianer Rafael Grampá.

Im Text geht es um Millers Comic-Karriere, um das titelgebene Goldene Kind (den Sohn von Superman und Wonder Woman), Batwoman, den Joker und Donald Trump. Natürlich hat Bela auch wie üblich wieder eine passende Hommage-Zeichnung angefertigt. Text und Illustration erschienen am 30. Juli im gedruckten Blatt und sind nun auch online auf den Seiten des Tagesspiegels verfügbar:

Goldjunge

Frenz, der Hombre

Jüngst ist die 79. Ausgabe des Magazins phantastisch! erschienen. Neben vielen anderen Artikeln über Fantastisches in Film, Literatur und Comic ist ein interessanter sechsseitiger und reich bebilderter Text zur Gesamtausgabe der spanischen Endzeitserie HOMBRE enthalten. Geschrieben hat diesen Artikel unser geschätzter Mit-Gringo Bernd Frenz. Wer Bernd kennt, der weiß, dass er in solchen Artikeln nicht nur den Inhalt des jeweiligen Comics wiedergibt…

Vielmehr beleuchtet er ausgiebig die Hintergründe zur Entstehung des Werks. Bernd vergleicht die gesellschaftlichen Ängste der 80er, die zu den Klassikern des Endzeitgenres führten, mit unserer heutigen Zeit, zieht Verbindungen zu Filmklassikern wie Jahr 2022… Die überleben wollen, Battle Royale und Mad Max II. „In all diesen Werken war der Mensch immer des Menschen schlimmster Feind – fast so wie im richtigen Leben, in dem vielen Mitbürgern der Klopapiervorrat wichtiger ist als die entsprechenden Nöte des leer ausgegangenen Nachbarn.“ Er attestiert HOMBRE humane Zwischentöne und ironische Brechungen, die das Szenario um „Mutanten, Monster und großbusige Frauen“ relativieren und menschlich machen.

Natürlich erfahren wir auch viel über die spanischen Macher Ortiz und Segura. Vor allem über den Zeichner José Ortiz, der wirklich ein faszinierendes Leben für die Comics führte, bleiben keine Fragen offen.

Bernd Frenz‘ Expertise in Sachen HOMBRE hat den All Verlag, bei dem die sehenswerte Gesamtausgabe des postapokalyptischen Krachers erscheint, so überzeugt, dass er für den zweiten Band als redaktioneller Mitarbeiter engagiert wurde. Doch dazu später mehr.

phantastisch! Nr. 79 mit Bernds HOMBRE-Artikel ist ab sofort am Bahnhofskiosk oder direkt beim Atlantis Verlag erhältlich.

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