Unveröffentlicht

In der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen läuft aktuell eine Comicausstellung, deren schiere Größe ihres gleichen sucht. Auf drei Etagen werden Originalseiten von deutschsprachigen Comicschaffenden präsentiert, die aus dem einen oder anderen Grund nie veröffentlicht wurden. Mit dabei ist unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke (DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO). Da er allerdings dank unseres furchtlosen Gringo-Verlegers Holger Bommer in den letzten 20 Jahren nichts für die Schublade produziert hat, kramte er einen alten dreiseitigen Comic aus dem Jahr 2000 namens CAN DER NANOROBOTER aus der Schublade. Zudem ließ er sich nicht lumpen und zeichnete ein neues Covermotiv für seinen Comic (siehe oben).

Bela reiste auch von Berlin nach Oberhausen, um an der feierlichen Ausstellungseröffnung am 02. Oktober teilzunehmen. Doch damit nicht genug, schon im Zug nach Hause begann er, für die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel einen Artikel über die Ausstellung zu schreiben, sozusagen aus Sicht eines „Betroffenen“. Der Artikel ging kurz darauf bereits online auf den Seiten des Tagesspiegels, eine gedruckte Fassung folgt.

UNVERÖFFENTLICHT – DIE COMICSZENE PACKT AUS ist noch bis zum 16. Januar 2022 in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen zu sehen. Schaut euch das an, wenn irgend möglich, es lohnt sich. Und lest Belas Bericht im Tagesspiegel:

Bela und die Schätze aus der Schublade

Bela und die Creepshow

Unser Berliner Gringo Bela Sobottke setzt seine Serie von Texten für die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel fort. Diesmal geht es um drei Ikonen des Horrors – Stephen King, George A. Romero, Bernie Wrightson – und ihr gemeinsames Baby CREEPSHOW. Bekanntermaßen handelt es sich dabei um einen Film von 1982, geschrieben von King und inszeniert von Romero, und den dazugehörigen Comic von Meisterzeichner Bernie Wrightson.

Jener Comic bekam jüngst von den Kollegen bei Splitter eine schicke und überfällige Neuausgabe spendiert und ist der Anlass für Belas Artikel. Dies gibt ihm eine willkommene Gelegenheit, ausführlich von der Dreifaltigkeit des Horrors zu schwärmen, natürlich inklusive Illustration (siehe oben). Der Artikel erschien am 29. Juli im gedruckten Tagesspiegel und ist ab sofort auch online verfügbar:

Horror-Troika

Alfonz über Geier

In der neuen Ausgabe des Comicfachmagazins Alfonz findet die geneigte Leserschaft in der Reihe „Made in Germany“ einen ausführlichen Artikel über unseren Gringo-Kollegen Jürgen „Geier“ Speh.

Auf zwei Seiten beschreibt Peter Osteried zunächst Geiers jüngstes Projekt THE MOST DANGEROUS GAME, um dann auf seine früheren Arbeiten für die legendären Comicmagazine Schwermetall und Menschenblut einzugehen. Natürlich kommen auch der Rammler HORST sowie die Fortsetzungen des Wäscher-Comics NICK – PIONIER DES WELTALLS nicht zu kurz, und selbst der Gringo-Klassiker KRIEGSFUNNIES findet Erwähnung. Zuletzt gibt es sogar einen kleinen Ausblick auf „etwas Größeres mit einem ausländischen Verlag“. Man darf sehr gespannt sein! Abgerundet wird das ganze mit schönen Beispielbildern aus Geiers Schaffen und einem Portraitfoto, in dem unser Geier, der eigentlich lieber ein bisschen grummelig daherkommt, von Ohr zu Ohr grinst – liegt vielleicht an der feinen Flasche Büble-Bier, die er in der Hand hält. Sehr lesenswert, das ganze!

Alfonz 3/2021 (Juli-September) mit dem schönen Geier-Zeichnerportrait ist ab sofort im Comicladen oder am Bahnhofskiosk erhältlich! Und falls ihr dann Lust auf Geiers Comics bekommen habt, könnt ihr seine lieferbaren Gringo-Werke, allen voran den Pinguin-Funny EISZEIT, gerne bei uns im Shop erwerben.

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Bela gratuliert Lucky Luke

Lucky Luke wird 75, und zu diesem Anlass hat der Tagesspiegel unseren Berliner Gringo Bela Sobottke mal wieder angeheuert, einen Artikel zu schreiben. Es ist auch für Bela ein kleines Jubiläum, denn vor fünf Jahren begann er seine Serie von Texten für den Tagesspiegel mit einer Laudatio zu Lucky Lukes 70. Geburtstag. Die Zeit vergeht…

Diesmal beleuchtet Bela ausgiebig die Neuerscheinungen zum Jubiläum, nämlich die Hommage-Bände ZARTER SCHMELZ von Ralf König und WANTED von Matthieu Bonhomme. Der Text erschien heute im gedruckten Blatt auf der Kulturseite und ist zusätzlich bereits für alle Nicht-Berliner online zu finden:

Bela gratuliert Lucky Luke

Hagenow-News bei PPM

Stephan Hagenow setzt seine Serie von kleinen Interviews für unseren Vertrieb PPM fort. Diesmal geht es, wie sollte es anders sein, um unsere neue Heftserie RATTENFALLE. „Hagenow goes Horror again!“ tönt es da, und Stephan erzählt nicht nur vom aktuellen Sechsteiler, sondern auch, was er für Pläne für die ferne Zukunft der Serie hat. Ob es dazu kommt, entscheiden die Verkaufszahlen der aktuellen Hefte. Es ist schön zu sehen, dass unser Stephan jedenfalls hochmotiviert ist. Wir hoffen, unsere Gringo-Leser sind es auch in Sachen Ratten! Zeigt Ihnen eure Liebe und sie wird von ihnen erwidert! Erkennt ihr nicht ihre friedlichen Absichten?

Das Interview findet ihr auf der Website von PPM:

Neue Hagenow-News bei PPM

Frenz & Giménez

Unser Gringo-Kollege Bernd Frenz hat einen extra langen Artikel über Carlos Giménez für die neue Ausgabe des Magazins phantastisch! geschrieben! Es ist beeindruckend, was Bernd da auf fetten zehn Seiten für Hintegrundwissen über den spanischen Comiczeichner offenbart. Bereits auf den ersten zwei Seiten des Essays reicht der Zeitstrahl von Giménez‘ Geburt 1941, über seine Kindheit im Waisenhaus, das unter der Franco-Diktatur ein besonders finsterer Ort gewesen sein muss, bis zu seinen ersten Schritten im Comic als 17jähriger Assistenz-Zeichner für Hintergründe.

Giménez eigentliche Karriere beginnt in den 50er Jahren im legendären Comicstudio Selecciones Illustradas (S.I.), das den kompletten europäischen Markt von Engalnd über Frankreich bis nach Deutschland mit Comics belieferte. Alle Serien von Giménez werden in der Folge vorgestellt, von GRINGO über DELTA 99 bis zu DANI FUTURO (dieser Tage in einer schicken Neuauflage erhältlich) und HOM. Seine Spätwerke PARACUELLOS und BARRIO werden ebenso beleuchtet, wie seine Arbeit für Filmproduktionen, beispielsweise als Storyboardzeichner für Guillermo del Torros Film THE DEVIL’S BACKBONE (der sich mit Waisenhäusern während der Franco-Diktatur beschäftigt, ein Kreis schließt sich).

Es ist ein Vergnügen, an Bernds umfangreichem Fachwissen zu Carlos Giménez teil zu haben. Wer immer schon mal wissen wollte, was es mit dem profilierten Zeichner von klassichen 70er- und 80er-Serien aus Primo, ZACK und U-Comix auf sich hat, der oder die sollte sich unbedingt das neue phantastisch!-Heft besorgen. Phantastisch! #82 (2/2021) mit Bernds Giménez-Essay ist ab sofort am Bahnhofskiosk erhältlich!

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Zebra & Alfonz

In der neuen Ausgabe des Magazins Alfonz findet man auf Seite 20 ein schönes ZEBRA-Interview! Hier wird einiges aus dem Nähkästchen geplaudert – zuerst erfahren wir quasi im Vorbeigehen, dass ZEBRA-Mastermind und COMMANDER CORK-Zeichner Rudolph Perez auch unter dem Alternativnamen Werner P. Berres unterwegs ist. Ob einer der beiden Namen sein echter ist und der andere sein Nom de Guerre, oder umgekehrt, wird hingegen nicht geklärt. Werner – äh, Verzeihung, Rudolph – ist und bleibt ein Mysterium.

Zudem wird beschrieben, dass ZEBRA 1983 von unserem doppelnamigen Gringo-Kollegen und seinem Bruder Georg K. gegründet wurde, und dass Tausendsassa Werner/Rudolph zusätzlich noch Bibliothekar ist. (ZEBRA-Produkte sind übrigens seit ein paar Wochen bei uns im Gringo Comics Shop verfügbar, worauf wir an dieser Stelle nochmal ganz uneigennützig hinweisen möchten.) Wir erfahren Wissenswertes über den jüngsten ZEBRA-Sonderband DRUCKWERKE SIND BEI UNS UNVERZICHTBAR, den geplanten ZEBRA-Sonderband IN DER TUSCHE LIEGT DIE WAHRHEIT, den bereits in Arbeit befindlichen FACHPRESSEN-INDEX 2018-2020 und über den geplanten neuen COMMANDER CORK-Band, der ja für uns Gringos von ganz besonderer Wichtigkeit ist.

Alfonz 2/2021 mit ZEBRA-Interview ist ab sofort im Comicladen und am Kiosk erhältlich!

Bela und der Aggro-Erpel

Unser Berliner Gringo Bela Sobottke setzt seine Serie von Artikeln für die Hauptstatdzeitung Der Tagesspiegel fort. Diesmal hat es ihm ein Band aus der Donjon-Reihe von Lewis Trondheim und Joann Sfar angetan: RUBEUS KHAN, blutig-dynamisch gezeichnet von Vince, ist der erste Donjon-Band, der 10.000 Jahre in der Zukunft spielt. Ein roter Erpel mit Aggressions-Problem, die derbe Bärin Mimi, Knast- und Straßenschlägereien, Kampfroboter, Gangster und Monster haben Bela begeistert. Natürlich hat er auch wieder eine Hommage-Zeichnung angefertigt, siehe oben. Der Artikel erschien am 25. Februar im gedruckten Blatt und ist nun auch online verfügbar:

Alternativer Aggro-Erpel

Hagenow-News bei PPM

Stephan Hagenow setzt seine Serie von Interviews auf der Website unseres Vertriebs PPM fort. Diesmal ist sein jüngst bei uns erschienener Comic KOMMMISSAR FRÖHLICH 15: EIN ÄLTERER HERR der Anlass. Stephan erzählt davon, was Kommissar Fröhlich von Einar dem Wikinger lernen konnte, warum die Konzentration auf die Charaktere für mehr Intensität sorgt, und wie er die Comic-Konkurrenz „ins Leere laufen und blass aussehen lassen“ will. Doch lest selbst:

Neue Hagenow-News bei PPM

Bela erinnert sich an S. Clay Wilson

Erinnert ihr euch noch an die letzte Seite aus dem Gringo-Comic KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO von Bela Sobottke? Das war eine Hommage an den Underground-Pionier S. Clay Wilson. Oben links seht ihr das Original von Wilson aus dem U-Comix Sonderband 20 von 1979 bzw. ZAP #9 von 1978 und rechts Belas Hommage von 2014.

Vor ein paar Tagen, am 07.02.2021, verstarb S. Clay Wilson und Bela hat für den Tagesspiegel einen Nachruf auf den Paten der Provokation geschrieben. Bela schildert sehr anschaulich, wie er ebenjenen U-Comix Sonderband ersteigerte, und beschreibt Wilsons unvergleichliche Comix und ihre Wirkung. Gegen Ende wird der Text, inspiriert durch Wilsons Selbstverständnis, zu einem Manifest für mehr Selbstbewusstsein im Comic. Ihr findet den kompletten Artikel auf den Webseiten des Tagesspiegels:

Belas Nachruf auf S.Clay Wilson

Hagenow & Fröhlich im Tageblatt

Anlässlich des Erscheinens seines neuen KOMMISSAR FRÖHLICH-Bands hat Stephan Hagenow dem Stader Tageblatt ein langes Interview gegeben. Der daraus entstandene Artikel erschien in der gestrigen Ausgabe des Tageblatts und kann nach einer kurzen Registrierung auch online gelesen werden.

Die Leserschaft erfährt viel Wissenswertes über das Figurenensemble von KOMMISSAR FRÖHLICH und ihre Beziehungen untereinander. Aber auch Stephans zweite aktuelle Gringo-Serie EINAR DER WIKINGER kommt nicht zu kurz. Zudem gibt Stephan Einblicke in seine Arbeitsweise, seine Inspirationsquellen, und offenbart sogar Details aus seinem Privatleben. Abgerundet wird das ganze mit einem feschen Foto von Stephan vor dem Leuchtturm von Grünendeich. So ergibt sich ein interessantes Gesamtbild über unseren Gringo-Zeichner und sein Werk. Reinlesen!