Knüppeldicke oberfränkische Pressestimme

Dass unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke öfter mal in der Presse seiner Heimatstadt Berlin stattfindet, daran haben wir uns inzwischen gewöhnt. Aber wie kommt die Frankenpost aus dem Fichtelgebirge dazu, eine Dreiviertelseite über Bela zu bringen? Nun, Bela macht gerade Urlaub in Oberfranken, und diese Gelegenheit hat Frankenpost-Redakteur Gerd Pöhlmann genutzt, um sich mit Bela auf dem Wunsiedler Rathausplatz zu treffen und über seine Comics zu sprechen.

„Natürlich gibt es keine belastbaren Zahlen, wie viele Comiczeichner es tatsächlich zur Sommerfrische ins Fichtelgebirge zieht, aber mit Fug und Recht lässt sich behaupten: Mit Bela Sobottke kommt einer, der dem Genre-Comic seinen Stempel aufgedrückt hat.“

Gerd Pöhlmann beschreibt zunächst Belas Beziehung zu dem oberfränkischen Städtchen, inklusive Episoden aus Wunsiedel-Urlauben seiner Kindheit:

„Als Jugendlicher bekam er mit, wie Rechtsextreme in Gedenken an Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess in der Stadt aufmarschierten. Während die Wunsiedler Fenster und Türen schlossen und den Mob gewähren ließen, zeichnete der junge Bela Sobottke kurzerhand einen Comic, in dem der Held blutige Rache an den Nazis übte. ‚Danach ging es mir besser. Das zeigt, welche Kraft Comics haben können.‘ Wie sich die Stadt Wunsiedel später gegen die Aufmärsche stellte, das nötigt Bela Sobottke großen Respekt ab. Und doch wählt er für seine Comics die martialische Variante, um mit dem Bösen fertig zu werden“

Natürlich wird auch ausgiebig Belas aktueller Comic KNÜPPELDICK beschrieben. Außerdem wird zurückgeblickt auf DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO und ein exklusiver Ausblick auf Belas nächsten Wurf TERROR 3000 gewährt. Eine runde Sache!

Oberfranken können die aktuelle Ausgabe der Frankenpost (Nr. 180, 6./7. August 2022) dieses Wochenende am Kiosk kaufen, Abonnenten vom Frankenpost ePaper können den Artikel auch online lesen.

Schizo im Altländer Tageblatt

Unser KOMMISSAR FRÖHLICH und sein geistiger Vater Stephan Hagenow sind Stammgäste im Altländer Tageblatt. Mit schöner Regelmäßigkeit berichtet die Lokalzeitung über Neuerscheinungen aus dem Hause Hagenow. Am 24. Juli war wieder ein ausführlicher Bericht über den grummeligen Kommissar aus Stade im Tageblatt, diesmal über den neuesten Band SCHIZO. Stephan ist schließlich ein Lokalmatador im Alten Land, und das weiß auch das Altländer Tageblatt zu schätzen. Über die Meldung „Bombendrohungen erschüttern das beschauliche Stade“ hat sich sicher der eine oder die andere unter der Leserschaft erschrocken – bis sie gemerkt haben, dass es sich dabei um Begebenheiten in Stephans neuem Comic handelt. Online hat das Altländer Tageblatt den Text hinter einer Paywall versteckt – aber wir präsentieren euch hier exklusiv den kompletten Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Knüppeldicke Pressestimmen

Seit einigen Wochen ist der neue Comic von Bela Sobottke, KNÜPPELDICK, im Comicladen erhältlich, und die ersten Pressestimmen sind auch bereits eingetrudelt. Den Anfang machte das Comic-Sekundärmagazin Alfonz. Die große Jubiläumsausgabe 3/2022 (10 Jahre Alfonz) war bereits beim Comic-Salon Erlangen erhältlich, und besser hätte das Timing nicht sein können, denn dort wurde ja auch KNÜPPELDICK das erste Mal verkauft. In der Rubrik „Im Anflug“ wird beschrieben, worum es sich bei KNÜPPELDICK handelt, und der Comic als „Double Feature im Grindhouse-Stil“ mit „Tatantino-Note“ angekündigt.

Weiter ging es mit der Website Die Zukunft, auf der am 13. Juli eine Rezension von Christian Endres publiziert wurde. Er beschreibt KREPIER ODER STIRB als „herrlich krude und schräge Weird-Western-Saga, in der der reimende Revolvermann auf allerhand fiese Horrorgestalten wie aus den alten Pulp-Magazinen trifft“, und KÖNIG KOBRA als „postapokalyptische Panel-Posse“.

Und schließlich erschien am 28. Juli in der Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel auf der monatlich im gedruckten Blatt veröffentlichten Comicseite eine Rezension von Lars von Törne. Unter der treffenden Überschrift „Blutiges Berlin“ beschreibt er die beiden Geschichten in KNÜPPELDICK als „wilde Berlin-Storys, in denen die Stadt einmal als apokalyptische Kulisse und einmal als gesetzloses Cowboy-Kaff fungiert“ und bemerkt, dass die beiden Klassiker trotz Überarbeitung nichts von „ihrem rohen, rotzigen Charme“ verloren haben. Stimmt!

Hagenow-News bei PPM

Unser Vertrieb PPM setzt seine Serie von Hagenow-Interviews fort. Diesmal geht es um den neuen KOMMISSAR FRÖHLICH-Band SCHIZO. Stephan erzählt, warum der Kommissar selbst nun wieder mehr im Mittelpunkt steht und was eine gewisse Altersverbitterung für die Serie leisten kann. Er gibt einen kleinen Ausblick auf den nächsten, mittlerweile 18. Band, mit dem sich ein Kreis schließen wird, und prophezeit, dass „die Serie unaufhaltsam voranschreiten und ihr Gift (…) versprühen“ wird. Doch lest selbst:

Hagenow-News bei PPM

Gringo Comics in der Stuttgarter Zeitung

Die Stuttgarter Zeitung berichtete jüngst über schwäbische Comicverlage beim 20. Internationalen Comic-Salon Erlangen, und da durfte natürlich auch Gringo Comics nicht fehlen, schließlich befindet sich der Verlagssitz in Esslingen unweit von Stuttgart. Autor Ralf Recklies rechnet Gringo Comics „zu den großen Playern der Szene“, geht auf das 30jährige Verlagsjubiläum ein, und schreibt über Gringo beim Comic-Salon: „Neben Verlags-Klassikern wie ‚Kommissar Fröhlich‘ oder ‚Kommissar Eisele‘ war auch eine Neuauflage des Comics ‚Knüppeldick‘ sehr gefragt. ‚Das wird sehr gut angenommen‘, sagt der Esslinger Verleger, der aus den einstigen Softcover-Heften nun ein Buch gemacht hat.“

Außerdem lässt er Holger zur Corona-Lage während des Salons zu Wort kommen und beschreibt eine mögliche zukünftige Kooperation zwischen Gringo Comics und dem Comicmuseum Erlangen. Doch lest selbst:

Aufbruchstimmung in der Comicszene

Frenz & Nuyten

Unser Gringo-Kollege Bernd Frenz ist zur Zeit besonders produktiv, und so haben wir im Logbuch aktuell die Frenz-Wochen ausgerufen. Nach seinem PHANTOM-Comic, seinem Interview mit dem neuen MECKI-Team und der Gesamtausgabe der ALPHA MODS, widmet sich Bernd nun dem niederländischen Zeichner Peter Nuyten in der neuesten Ausgabe der phantastisch!

Peter Nuyten ist bei uns durch seine Comics bei Splitter, APACHE JUNCTION, AUGURIA und METRO 2033 bekannt. Bernd stellt auf umfangreichen sieben Seiten genau die richtigen Fragen, und so erfahren wir u.a. interessante Details zu den Widerständen, die Nuyten auf dem Weg in die Comic-Branche überwinden musste, über seine niederländisch-indonesische Herkunft und ihre Auswirkungen auf seine Comics. Garniert ist das ganze mit jeder Menge imposantem Bildmaterial und zum Schluss gibt es noch einen neugierig machenden Ausblick auf kommende Projekte, „mindestens einen Western, eine Science-Fiction-Story und eine Kolonialgeschichte“. Eine lohnende Lektüre!

Ausgabe 2/2022 des Magazins phantastisch! mit Bernds Interview mit Peter Nuyten ist ab sofort für 6,50 Euro am Bahnhofskiosk erhältlich.

Veröffentlicht unter Presse | Verschlagwortet mit

Frenz, Alfonz, Mecki

Nachdem unser Bela Sobottke (DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO) bereits vor einigen Wochen im Tagesspiegel über den Zeichnerwechsel bei MECKI berichtete, legt unser Bernd Frenz (KURZER PROZESS 5) nun mit einem Interview in Alfonz nach. Die Dichte der MECKI-Freunde ist hoch bei Gringo Comics…

Bernd hat drei Seiten Platz in der aktuellen Alfonz-Ausgabe um dem scheidenden MECKI-Zeichner Hansi Kiefersauer und dem neuen Team Sascha Wüstefeld und Ulf S. Graupner tiefergehende Fragen zum Thema zu stellen. Wir erfahren, wie es zum Wechsel kam, welch beeindruckendes Werk Hansi im Laufe der Jahre geschaffen hat, und wie genau die Arbeitsweise von Sascha und Ulf aussieht. Dazu gibt es tolles Bildmaterial zu bestaunen, u.a. den sehr interessanten Entstehungsweg einer neuen MECKI-Seite, von Ulfs Storyboards über Saschas Bleistiftzeichnung bis zur fertig ausgearbeiteten und kolorierten Illustration. Belas Tagesspiegel-Artikel und Bernds Alfonz-Interview ergänzen sich dabei perfekt zu einem lückenlosen Gesamtbild.

Alfonz 2/2022 mit Bernds Interview ist ab sofort im Comicladen oder am Bahnhofskiosk erhältlich.

Pol: Cartoon des Monats

Die Website W-T-W.org – Women and Finance hat einen POL-Strip unseres Gringo-Zeichners Thomas Baehr zum Cartoon of the Month December 2021 gekührt! Gefunden haben sie Thomas‘ Comicstreifen hier im Gringo Logbuch, wir veröffentlichten ihn bereits 2017, als wir über POL im Klimahaus Bremerhaven berichteten.

Auch wenn die Zeichnung also bereits etwas älter ist, hat sie natürlich ungebrochene Aktualität. Heute ist das Thema Umweltschutz und Verschmutzung der Meere, das Thomas bereits seit vielen Jahren in seinen POL-Comics bearbeitet, in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Daher ist die Kür natürlich hochverdient und wir gratulieren unserem Thomas sehr herzlich! Wer mehr von Thomas Baehrs POL-Comics lesen will, kann sich die beiden bei uns erschienenen Bände zulegen. Der dritte POL-Comic erscheint in diesem Sommer. Weiteres zu Thomas Baehr hat W-T-W hier zusammengefasst:

Thomas Baehr bei W-T-W.org

Bela über Mecki 2

Unser Berliner Gringo Bela Sobottke, Zeichner von Comics wie DIE LEGENDE VON KRONOS ROCCO, hat wieder für die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel geschrieben. Vor ein paar Jahren schrieb er bereits über MECKI und seinen langjährigen Zeichner Johann „Hansi“ Kiefersauer, und da dieser nun mit 73 Jahren in den wohlverdienten MECKI-Ruhestand geht, kehrt Bela noch einmal zum Thema zurück. Er sprach mit Hansi und dem neuen Team am MECKI-Zeichentisch: Ulf S. Graupner und Sascha Wüstefeld, bekannt durch ihren gemeinsamen Comic DAS UPGRADE.

Belas Text erschien am 24. Januar in der Rubrik Comic-Held der Woche im gedruckten Blatt und ist jetzt auch online verfügbar:

Bela über Mecki 2

Hagenow im Wochenblatt

Die Kreiszeitung Wochenblatt aus Buxtehude und Stade hat mal wieder über Gringo-Zeichner Stephan Hagenow und seine neuesten Comics berichtet. Diesmal geht es um den 16. KOMMISSAR FRÖHLICH-Band BLACKOUT und um unsere Heftserie RATTENFALLE. Stephan erzählt vom Entstehungsprozess, den Charakteren, welchen Beitrag zur Entwicklung des Figuren-Ensembles seine Mutter geleistet hat, wo die Parallelen zwischen Kommissar Fröhlich und ihm selbst liegen. Auch unerfreuliches wie seinen Burnout vor ein paar Jahren spart er nicht aus. Wer in Stade und Umgebung lebt, hat die Zeitung in seinem Briefkasten gefunden, alle anderen müssen nicht verzweifeln, denn den Artikel gibt es auch online:

Comics aus Grünendeich: Kommissar Fröhlich kehrt zurück

Fröhliche Rattenfalle im Tageblatt

Unser Gringo-Zeichner Stephan Hagenow ist ein alter Bekannter im Stader Tageblatt. Die nordische Lokalzeitung hat schon öfter über Stephans Comics berichtet, schließlich kommt es nicht so häufig vor, dass ein grummeliger, übergewichtiger Kommissar grausame Verbechen im beschaulichen Stade aufklären muss. Der Lokalkolorit in Stephans KOMMISSAR FRÖHLICH-Geschichten ist ein Garant für Artikel im Stader Tageblatt, und diesmal berichtet Tageblatt-Journalistin Sabine Lohmann über RATTENFALLE und KOMMISSAR FRÖHLICH 16: BLACKOUT. Der Artikel erschien am 07. Dezember in der gedruckten Zeitung, und ging jüngst auch online, leider hinter einer Paywall versteckt… Aber grämt euch nicht, für unsere treue Leserschaft bilden wir hier exklusiv den kompletten Artikel ab. Viel Spaß beim Lesen!