Bela kurz und gut im Tagesspiegel

Unser Gringo-Genosse Bela Sobottke hat wieder für die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel einen Artikel geschrieben. Nach LUCKY LUKE und THE GOON geht es diesmal um Episodencomics. Wer mit Belas Arbeit vertraut ist, wird nun an seinen Band KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO denken, der episodisch erzählt wird. Und, wie man hier und dort bereits hören konnte, arbeitet er zur Zeit an seinem ultimativen Episodencomic über den ruppigen Revolvermann Rocco. Dass er sich mit der Form des Episodencomics auskennt, beweist er im Artikel KURZ UND GUT, der am Freitag, den 27. Oktober auf der Comicseite des Tagesspiegels abgedruckt wurde, und nun auch online verfügbar ist. Anhand der Episodencomic-Klassiker Valerian & Veronique: Jenseits von Raum und ZeitLucky Luke: Der Galgenstrick und Arzach werden Vorzüge und Eigenarten des Episodencomics dargelegt. Natürlich hat Bela ergänzend auch wieder eine feine Illustration zum Thema abgeliefert. Eine runde Sache!

Kurz und gut

Gringo Mag 02/2017

Das neue GRINGO MAG ist soeben erschienen! GRINGO MAG 02/2017 ist wieder vollgepackt mit Leseproben und abgeschlossenen Comics aus dem Gringo-Universum. Diesmal sind mit dabei: KOMMISSAR EISELE, ganz in Farbe! Strips mit unseren alten Bekannten COMMANDER CORK, HARTMUT und KURT! Neues vom POL, von BÄR liebt KATZE und aus UTAs TRUCKSTOP! Außerdem findet ihr ein erstes Lebenszeichen von unserem Neuzugang HANS DIE LARVE!

Das Heft gibt es wie gewohnt gratis im Comicladen oder in digitaler Form direkt hier im Logbuch. Viel Spaß!

Gringo Mag 02/2017

Knochen-Jochen Neuauflage

Räuspern hört man in der Runde,
man hat keine Spur zur Stunde
und weiß nicht, wie man‘s vermeide,
das Morden in der Hasenheide.
Dort wütet er seit sieben Wochen,
der Mann bekannt als Knochen-Jochen.
Er ist grob gemeingefährlich,
doch auf seine Art auch ehrlich.
Hat er einen kalt gestellt,
niemals das Bekenntnis fehlt:
Knochen-Jochen hat‘s verbrochen!

Jahrelang war er vergriffen, jetzt ist er wieder erhältlich: KNOCHEN-JOCHEN, der Comic, mit dem Bela Sobottke vor neun Jahren seinen Einstand bei Gringo Comics feierte. Über die Geschichte des Comics braucht nicht mehr viel gesagt zu werden. Der von Helge Großklaus gedichtete und von Bela Sobottke gezeichnete Comic über einen Serienmörder, der sich durch den Berliner Volkspark Hasenheide schnetzelt, und von einem großmäuligen Kommissar gejagt wird, hat sich über die Jahre zu einem kleinen Kult-Comic gemausert. Nach vier verkauften Auflagen entschieden wir uns vor einigen Jahren, den Comic nicht ein fünftes Mal aufzulegen, und seither konnte man KNOCHEN-JOCHEN nur noch mit Glück gebraucht ergattern. Nun, einige Jahre und viele Nachfragen später, haben wir uns entschieden, den Band wieder herauszubringen. Aus diesem Anlass haben wir unserem KNOCHEN-JOCHEN eine neue ISBN-Nummer und ein neues, exklusiv von Bela für diese Ausgabe gezeichnetes Cover spendiert. KNOCHEN-JOCHEN ist zurück, garstiger als jeh zuvor!

Ab sofort im Comicladen erhältlich oder z.B. in folgenden Online-Shops: Comic Base Berlin, SammlereckeBuchkatalog.

Bela Sobottke, Helge Großklaus: Knochen-Jochen 
Gringo Comics / A5 / SC / 52 Seiten / farbig / 8,90 Euro / ISBN 978-3-946649-04-5

Bela & Joe Bullet

Nachdem unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke (KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO, UTAs TRUCKSTOP) bereits vor guten anderthalb Jahren für das Britische Label 88 Films eine Illustration für den Film ZOMBI3 angefertigt hat, ist es nun zu einer erneuten Zusammenarbeit gekommen: Bela hat das Cover für den Klassiker JOE BULLET gezeichnet. JOE BULLET ist 1971 in Südafrika gedreht worden und einer der ersten Filme des Landes mit ausschließlich schwarzen Darstellern – und das trotz Apartheids-Regime. Gedacht waren diese Filme als reine Unterhaltungsprodukte, um die unterdrückten Massen ruhig zu halten. Aber als die Machthaber den fertigen Film 1973 im Kino sahen, erschraken sie derart über den von Ken Gampu gespielten titelgebenden Hauptcharakter mit seiner fetten Knarre, seiner selbstbewussten Ausstrahlung und seiner Nähe zur Black Power-Ästhetik, dass sie den Film nach nur zwei Vorstellungen einkassierten. Er blieb verboten und war schließlich verschollen, bis er 2014 von der südafrikanischen Firma Gravel Road Entertainment gehoben und restauriert wurde.

88 Films veröffentlicht JOE BULLET nun weltweit erstmals auf Blu-Ray. Bela ist ein Fan des Films, seit er diesen 2015 im Forum der Berlinale sah, und so kamen das Filmlabel und der Comiczeichner erneut zusammen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist ab sofort erhältlich, am besten direkt bei 88 Films, aber natürlich auch über bekannte Online-Gemischtwarenhändler. Ein Blick lohnt sich – nicht nur, aber natürlich auch wegen Belas Cover-Illustration!

Eerie Bela

Unser Gringo-Genosse Bela Sobottke hat mal wieder in fremden Gefilden gewildert: Die Jungs vom amerikanisch-britisch-deutschen Horrorfilm-Podcast Eerie, International haben ihn angeheuert, um eine Illustration für ihren Podcast anzufertigen. Bela hat alles gegeben und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wenn ihr mal erleben wollt, wie sich zufriedene Kunden anhören, dann hört in die aktuelle Folge #108 rein. Ab Minute 44 erzählen David (USA), Dave (GB) und Andi (D) begeistert über ihr neues Logo, wie es dazu kam, und warum es so ein feines Ding ist. Auf der Eerie-Facebookseite kann man zudem nachlesen, was Bela sich zu den drei Figuren so gedacht hat. Da haben sich welche gefunden, Bela und die Eerie-Jungs, das ist einfach ein extrem passendes Team-Up. Wenn ihr der englischen Sprache mächtig seid und auf Horrorfilme steht, dann hört mal rein in diesen stets informativen Podcast. Macht mächtig Laune!

Sobottke & Sprechblase

Seit Gerhard Förster die Sprechblase vor vielen Jahren übernommen hat, vollzieht sich eine Öffnung des traditionsreichen Magazins zu Themenbereichen abseits von Wäscher & Co. Ihr glaubt mir nicht? Dann zieht euch das rein: In der aktuellen Ausgabe ist ein Artikel über unseren Gringo-Genossen Bela Sobottke enthalten! Humorvoll beschreibt Gerhard darin seine Begeisterung für Belas Comics, vor allem KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO hat es ihm angetan. Überhaupt ist die neue Sprechblase wieder äußerst vielseitig geworden und ein Paradebeispiel dafür, wie der Sprechblasen-Förster und seine Mitstreiter neue Themen einbeziehen ohne die Stammklientel zu vergraulen.

Die neue Sprechblase Nr. 237 ist ab sofort im Comicladen und am Bahnhofskiosk erhältlich. Den lustigen und lesenswerten Artikel über Bela zeigen wir euch schonmal komplett hier im Gringo Logbuch:

Gringo Mag 01/2017

Dieser Tage ist das neue Gringo Mag erschienen, wie immer randvoll mit Comics und Leseproben aus dem Hause Gringo. Diesmal erwarten euch Strips unseres neuen Comics POL von Thomas Baer und ein Auszug aus Stephan Hagenows neuem KOMMISSAR FRÖHLICH-Band HEILIGE STIMMEN. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den alten Bekannten KURT von Holger Bommer, HARTMUT vom Haggi und COMMANDER CORK von Rudolph Perez. Abgerundet wird das Heft mit einigen BÄR LIEBT KATZE Strips von Holger Hofmann und einer Episode aus UTAs TRUCKSTOP von Bela Sobottke.

Das Ganze gibt’s wie immer gratis im Comicladen eures Vertrauens oder in digitaler Form direkt hier im Logbuch. Viel Spaß beim Schmökern!

Gringo Mag 01/2017

Doktor Wer: Cyborgs, Crime und Lebertran

Es ist soweit: DOKTOR WER, Geiers großartiger Facebook-Comic, hat das Licht der Print-Welt erblickt. Und Geier hat geklotzt, nicht gekleckert. Er fackelt ein furioses Feuerwerk der Fantasie ab: Da gibt es einen Weltraumwal mit garstigen Leukozyten, dem übellaunige Grawichtel mit Zwergpudeln den Lebertran abzapfen wollen. Es gibt einen von Cyberclowns („Kennen Sie jemanden, irgendweinen, der Clowns lustig findet?“) unterwanderten Bingoabend in Castrop-Rauxel mit anschließender Schüler-Balettaufführung von Schwanensee auf Endor. Zu allem Überfluss mischt dann noch das Riesencyberomamonster mit. Joe’s Sternenlicht Taverne, der beste Frittentempel in diesem Raum-Zeit-Kontinuum, erleidet eine Razzia von nilpferdköpfigen galaktischen Polizisten in Kampfmontur, die einen hinterhältigen, telepathischen Wurm aus der Cestoda-Großfamilie jagen. Und mittendrin der Zeitherr Doktor Wer und seine Begleiterin, die nörgelnde alte Schachtel. Aber keine Angst, mit Hilfe der Zurria, eines Zeitraumschiffes in Form eines Scheisshauses, und eines Schallschraubenziehers haben die beiden noch jede Herausforderung gemeister. „Alles Mo-Jo, Leute! Mo-Jo! Mo-Jo! Mo-Jo!“

DOKTOR WER ist gespickt mit Anspielungen auf bekannte SF-Spektakel, in erster Linie natürlich Doctor Who, aber auch Star Wars, Star Trek, Futurama, Alf und viele weitere werden lustvoll zitiert und durch den Kakau gezogen. Geier zeichnete ohne zuvor festgelegte Geschichte Schritt für Schritt jede Seite für die ursprüngliche Veröffentlichung im Netz und ließ sich von der Entwicklung mitreißen. Das ist eine geradezu Mœbiussche Arbeitsweise. Dass das ganze auch gesammelt so wunderbar funktioniert, ist bemerkenswert.

Und dann gibt es da noch die Galerie. Sarah Burrini, KayDee, Gerhard Schlegel, Karsten Schreurs, Michael Vogt und unser Gringo-Recke Bela Sobottke geben sich die Klinke in die Hand – und lassen sich nicht lumpen. Eine Illustration ist feiner, als die andere, und dieser bombastische Abschluss ist das i-Tüpfelchen in einem rundum gelungenen Gesamtpaket.

Wer es zum Erstverkauf bei der Comic Con in Stuttgart nicht geschafft hat, braucht nicht zu verzagen. DOKTOR WER ist zwar so exklusiv, dass er nicht im regulären Handel erhältlich ist, aber Geier bietet den Band ohne Umwege direkt über einen praktischen PayPal-Link an. Das nenne ich mal konsequentes Independent-Publishing. Zuschlagen, Leute!

Geier: Doktor Wer – Cyborgs, Crime und Lebertran 
24×17 cm / 115 Seiten / farbig / 12,90 Euro + 10 Cent Porto

Der Blog-Ingo #16b

Disclaimer: Der ursprüngliche Auftraggeber des INGO-Comics steht mit dieser letzten Episode in keinerlei Verbindung. Weder hat er sie in Auftrag gegeben, noch vorab veröffentlicht. Sie entspringt einzig den verdrehten Hirnwindungen des Zeichners und seinem Bedürfnis, ein zu Herzen gehendes Ende der INGO-Saga zu erzählen. Was er hiermit getan hat. That’s all Folks!

Sobottke würdigt den Goon

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke (KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO, UTAs TRUCKSTOP) hat nach dem Artikel zum 70sten Geburtstag von LUCKY LUKE im vergangenen Oktober erneut die Hauptstadt-Zeitung Der Tagesspiegel mit seiner Expertise bereichert. Diesmal geht es um die Serie THE GOON, die seit über 15 Jahren in den USA erscheint und in Deutschland bei den Kollegen von Cross Cult verlegt wird. THE GOON wurde jüngst beendet, und das nahm Bela zum Anlass, eine hemmungslose Jubelschrift auf einen seiner Lieblingscomics zu verfassen. Damit nicht genug setzte er den Text auch mit seinen ureigenen Mitteln fort: Als Hommage an die grandiose Serie zeichnete er seine Version eines Tagesspiegel lesenden Goons. In gedruckter Form konnte man das am Mittwoch, den 24. Mai auf der Comic-Seite des Tagesspiegels bewundern, jetzt ist der Artikel auch online zu finden. Reinlesen lohnt sich!

Sympathischer Schläger im Tagesspiegel

Der Blog-Ingo #16a

Disclaimer: Der ursprüngliche Auftraggeber des INGO-Comics steht mit dieser letzten Episode in keinerlei Verbindung. Weder hat er sie in Auftrag gegeben, noch vorab veröffentlicht. Sie entspringt einzig den verdrehten Hirnwindungen des Zeichners und seinem Bedürfnis, ein zu Herzen gehendes Ende der INGO-Saga zu erzählen. Nächsten Monat folgt noch ein Epilog, und dann war es das. Bis dahin!