Gringo Mag 01/2017

Dieser Tage ist das neue Gringo Mag erschienen, wie immer randvoll mit Comics und Leseproben aus dem Hause Gringo. Diesmal erwarten euch Strips unseres neuen Comics POL von Thomas Baer und ein Auszug aus Stephan Hagenows neuem KOMMISSAR FRÖHLICH-Band HEILIGE STIMMEN. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den alten Bekannten KURT von Holger Bommer, HARTMUT vom Haggi und COMMANDER CORK von Rudolph Perez. Abgerundet wird das Heft mit einigen BÄR LIEBT KATZE Strips von Holger Hofmann und einer Episode aus UTAs TRUCKSTOP von Bela Sobottke.

Das Ganze gibt’s wie immer gratis im Comicladen eures Vertrauens oder in digitaler Form direkt hier im Logbuch. Viel Spaß beim Schmökern!

Gringo Mag 01/2017

Doktor Wer: Cyborgs, Crime und Lebertran

Es ist soweit: DOKTOR WER, Geiers großartiger Facebook-Comic, hat das Licht der Print-Welt erblickt. Und Geier hat geklotzt, nicht gekleckert. Er fackelt ein furioses Feuerwerk der Fantasie ab: Da gibt es einen Weltraumwal mit garstigen Leukozyten, dem übellaunige Grawichtel mit Zwergpudeln den Lebertran abzapfen wollen. Es gibt einen von Cyberclowns („Kennen Sie jemanden, irgendweinen, der Clowns lustig findet?“) unterwanderten Bingoabend in Castrop-Rauxel mit anschließender Schüler-Balettaufführung von Schwanensee auf Endor. Zu allem Überfluss mischt dann noch das Riesencyberomamonster mit. Joe’s Sternenlicht Taverne, der beste Frittentempel in diesem Raum-Zeit-Kontinuum, erleidet eine Razzia von nilpferdköpfigen galaktischen Polizisten in Kampfmontur, die einen hinterhältigen, telepathischen Wurm aus der Cestoda-Großfamilie jagen. Und mittendrin der Zeitherr Doktor Wer und seine Begleiterin, die nörgelnde alte Schachtel. Aber keine Angst, mit Hilfe der Zurria, eines Zeitraumschiffes in Form eines Scheisshauses, und eines Schallschraubenziehers haben die beiden noch jede Herausforderung gemeister. „Alles Mo-Jo, Leute! Mo-Jo! Mo-Jo! Mo-Jo!“

DOKTOR WER ist gespickt mit Anspielungen auf bekannte SF-Spektakel, in erster Linie natürlich Doctor Who, aber auch Star Wars, Star Trek, Futurama, Alf und viele weitere werden lustvoll zitiert und durch den Kakau gezogen. Geier zeichnete ohne zuvor festgelegte Geschichte Schritt für Schritt jede Seite für die ursprüngliche Veröffentlichung im Netz und ließ sich von der Entwicklung mitreißen. Das ist eine geradezu Mœbiussche Arbeitsweise. Dass das ganze auch gesammelt so wunderbar funktioniert, ist bemerkenswert.

Und dann gibt es da noch die Galerie. Sarah Burrini, KayDee, Gerhard Schlegel, Karsten Schreurs, Michael Vogt und unser Gringo-Recke Bela Sobottke geben sich die Klinke in die Hand – und lassen sich nicht lumpen. Eine Illustration ist feiner, als die andere, und dieser bombastische Abschluss ist das i-Tüpfelchen in einem rundum gelungenen Gesamtpaket.

Wer es zum Erstverkauf bei der Comic Con in Stuttgart nicht geschafft hat, braucht nicht zu verzagen. DOKTOR WER ist zwar so exklusiv, dass er nicht im regulären Handel erhältlich ist, aber Geier bietet den Band ohne Umwege direkt über einen praktischen PayPal-Link an. Das nenne ich mal konsequentes Independent-Publishing. Zuschlagen, Leute!

Geier: Doktor Wer – Cyborgs, Crime und Lebertran 
24×17 cm / 115 Seiten / farbig / 12,90 Euro + 10 Cent Porto

Der Blog-Ingo #16b

Disclaimer: Der ursprüngliche Auftraggeber des INGO-Comics steht mit dieser letzten Episode in keinerlei Verbindung. Weder hat er sie in Auftrag gegeben, noch vorab veröffentlicht. Sie entspringt einzig den verdrehten Hirnwindungen des Zeichners und seinem Bedürfnis, ein zu Herzen gehendes Ende der INGO-Saga zu erzählen. Was er hiermit getan hat. That’s all Folks!

Sobottke würdigt den Goon

Unser Gringo-Zeichner Bela Sobottke (KEINER KILLT SO SCHÖN WIE ROCCO, UTAs TRUCKSTOP) hat nach dem Artikel zum 70sten Geburtstag von LUCKY LUKE im vergangenen Oktober erneut die Hauptstadt-Zeitung Der Tagesspiegel mit seiner Expertise bereichert. Diesmal geht es um die Serie THE GOON, die seit über 15 Jahren in den USA erscheint und in Deutschland bei den Kollegen von Cross Cult verlegt wird. THE GOON wurde jüngst beendet, und das nahm Bela zum Anlass, eine hemmungslose Jubelschrift auf einen seiner Lieblingscomics zu verfassen. Damit nicht genug setzte er den Text auch mit seinen ureigenen Mitteln fort: Als Hommage an die grandiose Serie zeichnete er seine Version eines Tagesspiegel lesenden Goons. In gedruckter Form konnte man das am Mittwoch, den 24. Mai auf der Comic-Seite des Tagesspiegels bewundern, jetzt ist der Artikel auch online zu finden. Reinlesen lohnt sich!

Sympathischer Schläger im Tagesspiegel

Der Blog-Ingo #16a

Disclaimer: Der ursprüngliche Auftraggeber des INGO-Comics steht mit dieser letzten Episode in keinerlei Verbindung. Weder hat er sie in Auftrag gegeben, noch vorab veröffentlicht. Sie entspringt einzig den verdrehten Hirnwindungen des Zeichners und seinem Bedürfnis, ein zu Herzen gehendes Ende der INGO-Saga zu erzählen. Nächsten Monat folgt noch ein Epilog, und dann war es das. Bis dahin!

Die Tagesspiegel-Bestenliste

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Es hat inzwischen Tradition, dass die Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel zum Jahresende eine Jury beruft, die die besten Comics des Jahres wählen soll. Wie die Jury aus Journalisten und Fachhändlern dieser Tage entschieden hat, kann man auf den Comic-Seiten des Tagesspiegels nachlesen.

Zusätzlich waren, und auch das hat inzwischen Tradition, die Tagesspiegel-Leser aufgerufen, ihre ganz persönlichen Comic-Favoriten zu benennen. Die besten Einsendungen wurden ebenfalls veröffentlicht, und bieten eine vielfältige Ergänzung zu den Expertenmeinungen.

Mit dabei ist auch ein Gringo Comic: UTAs TRUCKSTOP von Bela Sobottke. Der Rezensent qualifiziert sich gleich mehrfach für diese Empfehlung: Er kennt Belas Strip bereits aus On Tour, dem Anfang des Jahres eingestellten Kunden-Magazin der Union Tank Eckstein GmbH & Co. KG, und ist zudem selber Fernfahrer und Spediteur. Der Mann muss es wissen, und wir sagen Danke für diese gewichtige Wortmeldung! Alle Lesermeinungen gibt es hier:

Die Tagesspiegel-Leserfavoriten 2016