Terror Radio

Unser umtriebiger Gringo Bela Sobottke hat mit seinem neuen Wurf TERROR 3000 eine kleine Radio-Tournee absolviert. Zunächst stattete er am Donnerstag, dem 04. Juli dem sympathischen Sender FluxFM in Berlin Kreuzberg einen Besuch ab. Moderator Ron Stoklas ließ sich von Bela erzählen, was es mit TERROR 3000 auf sich hat, was es für liebevolle Zitate von Futurama bis Space Kindl gibt, was für politische Seitenhiebe drin stecken, und warum der Comic empfohlen ab 16 ist. In der Pause zwischen den beiden fünf-minütigen Takes spielte er sogar auf Belas Wunsch „Bring the Noise“ von Public Enemy.

Am Freitag, den 12. Juli folgte dann ein richtiges kleines Event: Bela war als Interviewgast zur beliebten Sendung „Live aus dem Bikini“ bei Berlins bekanntem Sender radioeins eingeladen. Hier war die empfohlene Altersfreigabe kein Thema, denn radioeins ist bekannterweise „nur für Erwachsene“. Im studioeins im Bikini Berlin gleich neben dem Zoo sprach eine trotz der im Studio herrschenden Temperatur von 31°C gleichermaßen gut vorbereitete wie aufgelegte Silke Super mit unserem Bela vor Live-Publikum über seinen neuen Comic TERROR 3000. Silke Super, die übrigens eine Legende des Musik-Business ist (früher betreute sie u.a. Nina Hagen und Yello und war Musikchefin von MTV und Viva), hatte für die Pause extra einen Song aus dem Deathproof-Soundtrack des Tarantino/Rodriguez-Double Features Grindhouse aus ihrer privaten Plattensammlung mitgebracht, der den perfekt zu Belas Comic passenden Bahnhofskino-Sound verbreitete. Es wurde auch ein signiertes Exemplar unter dem Live-Publikum verlost. Belas Preisfrage: Von welchem Regisseur stammt der 1992er Film „Terror 2000“ (dessen Titel sich Bela geliehen und 1000 Jahre oben rauf geschlagen hat)? Christoph Schlingensief war natürlich die Antwort. Wusste niemand. Daher bekam den signierten Comic der Zuschauer, der nach Belas Lösung am lautesten stöhnte: „Ach jaaaa, natürlich!“

Belas Erlebnisse im studioeins haben wir in einem kleinen Foto-Comic festgehalten – siehe unten.

Das ganze war ein Fest und falls ihr die Live-Ausstrahlung verpasst habt, könnt ihr eine digitale Konserve des Gesprächs hören, wann immer euch danach ist:

Bela Live aus dem Bikini mit Silke Super

Terror Multimedia

Bela Sobottke hat beim diesjährigen Comic-Salon Erlangen am Interview-SpeedDating des Tele-Stammtisch-Podcasters Andreas Prill teilgenommen. Am Freitagmorgen direkt vor seiner ersten Signierstunde des Tages saß Bela bei Andi im Studio und sprach mit ihm übers Auf-die-Kacke-hauen und natürlich über TERROR 3000. Zu hören gibt’s das ganze in der nun veröffentlichten Folge 4 der Erlangen-Interviews (ab Minute 16:30):

Interviews vom Internationalen Comic-Salon Erlangen 2024 #4 mit Bela

Noch während des Comic-Salons ging zudem ein Video vom Reverend auf YouTube online, in dem dieser hemmungslos von Belas neuem Comic TERROR 3000 schwärmt. Sehr sympathisch, sehr unterhaltsam. Schaut mal rein:


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Erste Pressestimmen zu Terror 3000

Noch während des Comic-Salons ging die erste Rezension zu TERROR 3000 online. Christian Endres schreibt auf diezukunft über Bela Sobottkes jüngsten Comic »Man kommt beim Lesen leicht ins Staunen, sogar Schwärmen. Sobottke variiert gekonnt Panel-Raster, Splashpages, Rhythmus und Kolorierung.« Terror 3000 sei »so pulpig wie wach, so satirisch wie kurzweilig.«

Für das TITEL kulturmagazin hat Bela drei Interview-Fragen in Comic-Form beantwortet, was wirklich ein sehr einzigartiges und sehenswertes Konzept ist! Christian Neubert schreibt im Einleitungstext: »In den Werken des Berliners trifft Endzeit auf Italo-Western, Exploitation auf Kunst – und der Künstler selbst stets ins Schwarze.« Wenn ihr wissen wollt, was Kill Bill, Lee van Cleef und Ol‘ Dirty Bastard vom Wu-Tang Clan mit Bela zu tun haben, müsst ihr dieses Comic-Interview lesen!

In der Hauptstadtzeitung Der Tagesspiegel stellte Redakteur Lars von Törne am Samstag, 22. Juni, im gedruckten Blatt und zeitgleich online (hinter der Paywall) fünf aktuelle, besonders lesenswerte deutsche Comics vor. Mit dabei auf Platz 5 ist TERROR 3000: »Die Kampfsequenzen sind liebevoll bis ins letzte blutige Detail ausgeführt, es finden sich aktuelle kritische Kommentare zum AfD-Aufstieg und zur Klimakatastrophe, und wer nicht zimperlich ist, kann bei der Lektüre viel Spaß haben.«

Und in der druckfrischen Juli-Ausgabe vom tip Berlin schreibt Lutz Göllner unter der famosen Überschrift »TERROR 3000 liest sich, als hätte Schlingensief eine Episode für „Futurama“ geschrieben«: »Sein fetter Strich und die vielen monochromen Flächen erinnern nicht durch Zufall an Frank Miller und Robert Crumb. In den wunderhübschen, großflächigen Stadtpanoramen, die der Geschichte einen cleveren Retro-SF-Stil verpassen, kann man sich fast so schön verlieren wie in den Architektur-Hommagen eines François Schuiten. Nur eben mit lustigem Splatter.« Das sind eine Menge beeindruckender Vergleiche und wir möchten nicht widersprechen!

Mehr Pressestimmen sind bereits in der Pipeline, wir werden an dieser Stelle berichten. TERROR 3000 gibt’s im Comicladen oder direkt bei uns im Gringo Shop.