Heute startet die UTOPIA-Ausstellung in Wunstorf. Wie berichtet sind gleich mehrere Gringos an Bord des UTOPIA-Raumschiffes: Geier, Bernd Frenz, Bela Sobottke, Michael Vogt. Heute um 11:15 Uhr geht es los mit einer feierlichen Vernissage, die Ausstellung läuft bis zum 26. Juli. Ein Besuch lohnt sich!
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Utopia Ausstellung
Wie wird unsere Welt morgen aussehen? Diese Frage stellen Künstler*innen seit Anbeginn aller Zeiten. Welche Antworten finden wir heute? Und welche Anstöße geben wir? Was können Menschen darin sehen und vielleicht lernen? In dieser Ausstellung bekommen Arbeiten zeitgenössischer Comic-Künstler*innen Raum: aus der Region Wunstorf und Hannover, dem Norden, Europa und der Welt. Wir alle setzen uns mit diesem Thema auseinander: UTOPIA – Aufbruch oder Untergang?
Weil Comic das beste Medium für Utopie ist! Die Möglichkeiten im Comic sind unendlich. Absolut nichts schränkt Phantasie und Darstellung ein. Comic-Zeichner*innen können und dürfen alles zeigen: keine Grenzen, alles geht. Einzig Stift und Papier, Tablet, Wand oder ein anderer Grund sind erforderlich, um Visionen wirklich werden zu lassen.
Mehr als 30 Super-Zeichner*innen & Comicschaffende aus dem Norden, Europa und der Welt zeigen ihre Arbeiten in der wunderschönen Abtei in Kunstorf.
Und mit dabei sind auch einige Gringos! Bela Sobottke zeigt ein umgearbeitetes Doppel-Splashpanel aus seinem Kracher TERROR 3000 in Übergröße. Geier und Bernd Frenz präsentieren Seiten aus ihrer Kollaboration ALPHA MODS. Bernd hat zudem einige Exponate vom leider verstorbenen Heiner Bade für die Ausstellung organisiert (wir erinnern uns: Bernd textete Heiners letzte PHANTOM-Story) und stellt einige Seiten mit Zeichner Andreas Wehrheim aus. Michael Vogt, assoziiertes Gringo-Mitglied, steuert Seiten aus seinem und Olaf Brills Comic DER KLEINE PERRY bei. Neben den Bildern unserer Gringo-Recken gibt es noch viele weitere tolle Exponate zu bestaunen, z.B. von Josephine Mark, Thilo Krapp, Thomas von Kummant, Uli Oesterle und Stephan Probst, in dessen Verantwortung auch die Organisation und Zusammenstellung dieser Ausstellung lag. Unterstützt wurde er dabei von Andreas Wehrheim, Bernd Frenz, und natürlich dem Kunstverein Wunstorf.
UTOPIA startet am Sonntag, den 05.07.2026, um 11:15 Uhr mit einem feierlichen Opening mit Vernissage in der Abtei, Wasserzucht 1 in 31515 Wunstorf. Die Ausstellung läuft im Anschluss bis zum 26. Juli. Wenn jemand in der Nähe wohnt oder einen kleinen Wochened-Ausflug machen möchte, kommt vorbei! Es lohnt sich!
Gringos in Erlangen 2026
Der 22. Internationale Comic-Salon Erlangen ist Geschichte. Wir sind platt aber erfüllt mit der ganz großen Packung Comic-Liebe. Wir feierten unser 30jähriges Erlangen-Jubiläum, 1996 war Gringo das erste Mal mit einem eigenen Stand vertreten. Da ließ sich Obergringo Holger nicht lumpen und spendierte dem Verlag einen komplett neuen Messestand, individuell zugeschnitten und modular aufbaubar. Wir Gringos und Gringas dankten es ihm, denn wir hatten dank angeschraubter Signiertischchen beim Signieren endlich Platz für unsere Beine! Nach Jahrzehnten des Zusammenfaltens der Extremitäten war das geradezu eine Erholung.
Es signierten nicht nur die alten Gringo-Recken Holger Bommer, Haggi, Rudolph Perez, Bela Sobottke, Thomas Baehr, Jazze, Zano, und hier und da der Geier und Jo Guhde, auch unsere Neuzugänge Vanessa Drossel, Marco Finkenstein, Matthias Lorenz und Embe bestanden ihre Feuertaufen mit Bravour! Hinzu kamen noch einige Signier-Gäste, zumeist assoziiert durch den BRETT-Jamcomic, wie Haimo Kinzler, Maximilian Meier, Matt Schäfer und Niklas Kuntschig sowie unser Special Guest Michael Vogt (der mit Bela COZMIC 11 signierte), von dem ihr, soviel dürfen wir schon verraten, noch einiges bei Gringo hören werdet. So viele Signierende gab es noch nie bei uns. Wir waren so engagiert, dass einer von uns sogar nach seiner Signierstunde unweit vom Gringo-Stand in der Orangerie umkippte und für große Aufregung sorgte. Allen, die das mitbekommen haben, sei gesagt: Es geht ihm wieder gut, das Krankenhaus hat sein Herz-Kreislauf-System durchgecheckt, ihn als gesund entlassen, und zwei Tage später hat er bereits wieder signiert und war ganz der Alte. Held der Arbeit!
Wer neben dem Standrummel noch ein bisschen Zeit hatte, wanderte durch die weiteren Messehallen, kaufte hier und da ein neues Werk, traf sich mit anderen Comicschaffenden auf einen Plausch, besuchte Ausstellungen und Panels.
Nach den langen Messetagen ging die Gringo-Crew abends essen und je nach Vorliebe ein paar Bier oder Säfte trinken. Dort besuchten uns dann einige Mitglieder der Gringo-Familie, die tagsüber nicht am Stand waren, wie Sebastian Sommer und Martin Frei (der dieses Jahr bei der ZACK Edition signierte). Da wird dann viel gelacht, gefrotzelt, es werden Anekdoten ausgetauscht, Pläne geschmiedet, Comic-Entdeckungen geteilt. Diese Abende machen mindestens genau so viel Spaß wie die Messe selbst.
Der Comic-Salon verzeichnete auch dieses Jahr wieder einen Besucherzuwachs: Über 35.000 Gäste zählte das Kulturamt Erlangen, so viele, wie nie zuvor. Gringo Comics stellte erneut einen Umsatzrekord auf und übertraf sein Bestergebnis vom letzten Salon. Ein Erfolg auf ganzer Linie! Und ein famoser Spaß. Wir freuen uns jetzt schon auf 2028 und den 23. Internationalen Comic-Salon!
So war das beim Cozmic-11-Signieren
Am vergangenen Samstag, den 16. Mai 2026, lud der Berliner Comicladen Grober Unfug anlässlich des Erscheinens von COZMIC 11 zur Signierstunde von Bela Sobottke und Micha Vogt. Unterstützt wurden sie von Bert „The Punk“ Henning. Aufmerksame Signierstunden-Besuchende werden wissen, dass damit das legendäre Dreigestirn der Unfug-Signieraktionen wieder vereint war. Fast jedes Jahr finden sich die Drei zusammen, um die ein oder andere Neuheit auf der Bierbank vor dem Groben Unfug mit ihren Skizzen zu veredeln. Dort saßen sie auch diesmal wieder, wenn auch bei leicht unwirtlichem Wetter – es war nicht wirklich warm im Schatten aber immerhin trocken. Bela und Micha signierten diverse Ausgaben von COZMIC 11, wobei ihre Zeichnungen gerne miteinander kommunizierten – siehe Signatur oben. Bert signierte währenddessen Ausgaben seines 50-jährigen Punks. Das ganze war zuverlässig vergnüglich, ganz so, wie man es inzwischen von der Dreifaltigkeit des Berliner Comics gewohnt ist.





